Zum Inhalt springen

Lebenszeichen der Walliser GC stolpert auch gegen Sion

  • Sion feiert im Abstiegskampf einen wichtigen 2:0-Sieg im Letzigrund.
  • Cunha und Adryan treffen gegen enttäuschende Grasshoppers.
  • Hier geht's zu den Spielberichten von St. Gallen - Luzern und Thun - FCZ.

Sowohl GC als auch Sion hatten genügend Gründe, mit einer Extraportion Motivation in dieses Direktduell zu steigen: Die Gastgeber wollten mit einem Sieg den vorzeitigen Klassenerhalt sicherstellen, die Walliser den Druck auf Schlusslicht Lausanne erhöhen.

Cunha und Adryan erlösen die Walliser

Doch es war nur eine Mannschaft, die im Letzigrund ihre Absichten in die Tat umsetzen konnte. Sion sicherte sich mit einem cleveren und effizienten Auftritt drei immens wichtige Punkte im Abstiegskampf. Dagegen ist GC zwei Runden vor Schluss noch nicht endgültig gerettet. Die folgenden Szenen sorgten für den Unterschied:

  • 24. Minute: Nach einer Flanke von Aleksandar Cvetkovic knallt der Kopfball von GC-Stürmer Kenan Kodro nur an die Latte.
  • 38. Minute: GCs Souleyman Doumbia lässt sich den Ball abluchsen. Der erst 18-jährige Matheus Cunha verwertet einen Pass von Anto Grgic souverän.
  • 62. Minute: Grgic legt für Adryan auf, der Brasilianer erhöht sehenswert auf 2:0.
Legende: Video Doumbias Patzer vor Cunhas Führungstor abspielen. Laufzeit 0:26 Minuten.
Vom 09.05.2018.

Auf der anderen Seite konnte sich GC kaum nennenswerte Chancen zum Anschlusstreffer erarbeiten – ein erneuter Aluminiumtreffer in der Nachspielzeit war das Höchste der Gefühle.

Es war fussballerisch nicht das beste Spiel, aber wir mussten einfach Punkte holen.
Autor: Anto Grgic

Es wartet noch viel Arbeit auf Trainer Thorsten Fink, der im 3. Spiel als GC-Coach die 2. Niederlage einstecken musste. Auch wenn Fink dies anders sieht: «Wir haben ein gutes Spiel gemacht», befand der Deutsche. Bei Sion machte sich Erleichterung breit. Grgic sagte: «Es war fussballerisch nicht das beste Spiel, aber wir mussten einfach Punkte holen.»

Sion schielt am Donnerstag nach Lugano

Dank diesem wichtigen Vollerfolg der Walliser könnten sie den Klassenerhalt bereits am Wochenende sicherstellen – allerdings nur dann, wenn Lausanne am Donnerstag in Lugano verliert.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 9.5.2018, 19:45 Uhr

15 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von jean-claude albert heusser (jeani)
    Die "heisse Phase" ist eingeläutet und wenn Lausanne heute nicht verliert, könnte es noch spannend werden im Kampf um den Abstieg!
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Rolf Epprecht (Rolf Epprecht)
    GCZ und sein Image? Der „Nobelclub“ muss irgendwann einmal merken, dass er ein Verein ist wie jeder andere in der CH! Immer diese „Startrainer“ engagieren, neue Vorstandsmitglieder die ihre Nase seit ewiger Zeit imner weit oben haben und Spielereinkäufe tätigen, die nicht mal die eigenen Fan‘s verstehen! GC muss wohl dringend dasImage ändern und „Bodenständiger“ werden! Das ist die einzige Chance für den „Herrenclub“ von Zürich. Vorbild: YB Bern!
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von Martin Gebauer (Gebi)
      Grundsätzlich haben sie recht. Aber der Vergleich mit YB hinkt. Die Stabilität kam mit dem Geld der Rihs Brüder und vor allem mit dem unglaublichen know how von Christoph Spycher. Ihm ist es gelungen eine homogene und stabile Truppe aufzubauen. Zudem kommt auch aus den U Mannschaften einiges nach.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    2. Antwort von Daniel Hüppin (Daniel Hüppin)
      Mich würde da schon sehr wundernehmen, wen Sie da mit "Startrainer" meinen. Ich würde meinen, die meisten Trainer, die GC in letzter Zeit verpflichtet hat, hätten ebenso gut beim FCZ landen können. Und dass Spielerkäufe nicht immer gut herauskommen, gibt es auch bei anderen Klubs. Ich behaupte, das mit dem Image liegt sowieso im Auge des Betrachters. Wahrscheinlich kann GC tun und lassen, was es will. Sie werden GC auch in zehn Jahren noch als "Nobelclub" oder "Herrenclub" wahrnehmen.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    3. Antwort von Rolf Epprecht (Rolf Epprecht)
      @Hüppin - Sind Sie GC-Fan? Dann sollten Sie wissen was ich meine mit „Startrainer“! Beenaker, Skippe, Yakin, Fink etc. Wad ist mit dem „Nobelclub“ geschehen? Die Antwort überlasse ich Ihnen! Vielleicht liege ich mit einem „Imagewechsel“ nicht so daneben, oder Herr „Hüppin“. Nochmals meine Repetition ! „Abä und vo Neuem aafangä!“ Das ist das beste Rezept für die „Hardturm-Melancholisten“! Es braucht Mut + Überzeugung - aber das kann der „Nobelclub“ mit Bestimmheit nicht!! Leider, „Herrenclub“!
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    4. Antwort von Daniel Hüppin (Daniel Hüppin)
      @Rolf Epprecht: Von den von Ihnen genannten Trainern würde ich höchstens Beenhakker als "Startrainer" gelten lassen. Die andern sind meiner Meinung nach mehr oder weniger gewöhnliche Trainer. Und von denen könnte der eine oder andere durchaus mal beim FCZ landen. Das würde mich jedenfalls nicht wundern. Was Ihr Rezept zum Neuanfang betrifft: Sie erwarten also etwas von GC, das der FCZ gerade nicht getan hat. Der FCZ ist ab- und wieder aufgestiegen. Der Präsident ist dabei derselbe geblieben.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    5. Antwort von Daniel Hüppin (Daniel Hüppin)
      @Rolf Epprecht: Noch zum Image: Wenn Sie GC als "Nobelclub" oder "Herrenclub" wahrnehmen, was ist dann der FCZ für Sie? Eigentlich ist ja die Sicht von aussen die beste, um das Image eines Klubs zu beurteilen. Aber mir als Nicht-FCZ-Fan fällt es schwer, den FCZ diesbezüglich zu beurteilen. Der FCZ ist für mich schwer zu "fassen", um es mal so auszudrücken. Als Gegengewicht zu einem allfälligen "Nobelclub", wie Sie GC sehen, kann ich den FCZ jedenfalls nicht wirklich sehen.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Hans-Peter Brader (Häbe)
    Wer keine Tore Schießstand, verdient keinen Sieg. Wer so pfeift wie Alain Bieri verdient die Bezeichnung Schiedsrichter nicht. Ein Skandal!!!!
    Ablehnen den Kommentar ablehnen