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Super League Liga eröffnet Verfahren gegen Constantin

Der Schweizerische Fussballverband und die Liga wehren sich gegen die heftigen Anschuldigungen von Christian Constantin. Die Disziplinarkommission der Swiss Football League hat ein Verfahren gegen Sions Präsidenten eröffnet.

Legende: Video «Juristische Nachspielzeit für Constantin» abspielen. Laufzeit 0:25 Minuten.
Vom 17.03.2016.

«Die Grundlage für das Verfahren bilden einerseits die vom Schiedsrichter im Rapport der Partie vom 13. März 2016 zwischen YB und Sion festgehaltenen Äusserungen des Präsidenten gegenüber seiner Person, andererseits die Aussagen des Sion-Präsidenten in verschiedenen Medien-Interviews», teilt der SFV mit.

SFV und SFL schützen die Schiedsrichter

Die Disziplinarkommission der Swiss Football League fordert von Constantin innert zwei Tagen eine schriftliche Stellungnahme. Der Präsident des FC Sion hatte nach dem Spiel am Sonntag in Bern zu Protokoll gegeben, sein Klub sei von Schiedsrichter Sascha Amhof und dessen Gespann betrogen und vorsätzlich benachteiligt worden. Am Dienstag setzte Constantin, der nach Spielschluss eine Anzeige angekündigt hatte, eine Belohnung von 25'000 Franken für Beweise gegen das Fehlverhalten der Unparteiischen aus.

An der Integrität und Unabhängigkeit der Schweizer Schiedsrichter zweifelt bei uns niemand. Wenn jemand dies grundsätzlich in Frage stellt, ist das ein nicht tolerierbarer Angriff auf die grundlegenden Werte unseres Sports.
Autor: Claudius SchäferCEO Swiss Football League

Die Liga spricht von Hetze. «Unter diesen Umständen ist es sehr anspruchsvoll für Verband und Liga, die Grundlagen dafür zu schaffen, dass das für die Leitung des Spiels Sion – Basel vom kommenden Sonntag nominierte Schiedsrichter-Team unter würdigen Bedingungen arbeiten kann», erklärt SFV-Generalsekretär Alex Miescher.

Sulejmani-Schwalbe am Ursprung

Die strittige Szene ereignete sich in der 68. Minute. YB-Spieler Miralem Sulejmani liess sich im Strafraum fallen, Sion-Goalie Andris Vanins sah Rot, Guillaume Hoarau erzielte per Penalty das 2:2. YB gewann die Partie in der Schlussminute noch mit 3:2.

Sendebezug: SRF zwei, sportpanorama, 13.3.2016, 18:15 Uhr

Legende: Video «Umstrittener YB-Sieg gegen Sion» abspielen. Laufzeit 7:20 Minuten.
Aus sportpanorama vom 13.03.2016.

23 Kommentare

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  • Kommentar von Raffa, Ittigen
    Also ob nur Sulejmani bescheissen würde!!! Ja es war ein Fehlentscheid u da mus sich der SFV an der eigenen Nase nehmen und Top Schiedsrichter ausbilden!! Meecii
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  • Kommentar von Heiner Zumbrunn, Winterthur
    Als Schiedsrichter im Fussball würde ich keine Spiele im Wallis mehr bestreiten bis richterlich festgelegt ist, dass auch wenn ich einen Fehler pfeife, nicht privat wirtschaftlich belangt werden kann. Bis das geklärt ist, ist 2021 oder so. Wenn es so weiter geht mit Herrn CC werden bald wohl Stürmer gegnerischer Mannschaft wirtschaftlich bangt, weil sie im Tourbillon ein Tor gegen Sion geschossen haben oder Fans der Gastmannschaft, weil sie im falschen Moment gegen die Spieler von Sion pfiffen.
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    1. Antwort von flavio baisotti, Winterthur
      Ich bin ja auch kein jurist aber ich denke nicht, dass hier jemand "privatwirtschaftlich belangt/bangt" wird :D Wenn man keine ahnung hat, besser mal... odr wie ging das schon wieder?!
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  • Kommentar von Denise Carroz, Vordemwald
    Sorry aber jede wo de match gseht wie schlächt de schiri pfifft.sulejmani esch e sehr unfaire typ.so e speler sät sich schäme
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