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Super League Liga von Krawallen überrascht - Brügglifeld im Fokus

Die Swiss Football League hat die Ausschreitungen in Aarau aufs Schärfste kritisiert. Die gewalttätigen Auseinandersetzungen seien nicht vorhersehbar gewesen. Ob ein Verfahren eingeleitet werde, sei noch offen. Das Stadion Brügglifeld könnte Anpassungen erfahren.

«Wir verurteilen die Ausschreitungen aufs Schärfste», stellte Liga-Präsident Heinrich Schifferle klar. Die Ereignisse in der vorletzten Runde der Super League müssten konsequent aufgearbeitet werden. Es gelte, die Randalierer mithilfe der Polizei und der Klubs zu identifizieren.

Legende: Video Meisterfeier mit Schönheitsfehler abspielen. Laufzeit 3:21 Minuten.
Aus Tagesschau vom 16.05.2014.

Nach dem Schlusspfiff auf dem Brügglifeld hatten zahlreiche FCB-Fans den Platz gestürmt und Aarauer Fans provoziert. Dabei kam es zu wüsten Szenen, welche die Meisterfeier trübten. Gemäss SRF-Informationen wurde eine Person schwer verletzt.

Schäfer überrascht von Konfrontation

Vor Ort konnte sich auch Claudius Schäfer, CEO der Swiss Football League, ein Bild der Gewalt machen. Schäfer zeigte sich von den Vorkommnissen überrascht: «Dass es solche Ausschreitungen gibt, falls Basel Meister wird, hätte man nicht erwartet. Da will man doch die Spieler feiern. Es war nicht vorauszusehen, dass es zu solch einer Konfrontation kommen würde.»

Ob ein Verfahren eingeleitet werde, liess der Jurist offen. Der Rapport des Sicherheitsbeauftragten im Stadion sei ausschlaggebend. Ein mögliches Disziplinarverfahren würde in jedem Fall beide Teams betreffen.

Problemfall Brügglifeld

In einem modernen Stadion hätte so etwas nicht passieren können, glaubt Schäfer. Das Brügglifeld sei «eine alte Infrastruktur, die wir nicht mehr wollen». Doch Aarau hat eine Ausnahmebewilligung. Und die Lizenz für die Spielzeit 2014/15 hat der Klub bereits auf sicher. Schäfer: «Es wird auch nächste Saison im Brügglifeld gespielt. Aufgrund der Vorkommnisse von gestern müssen wir aber schauen, ob es gewisse Anpassungen braucht.»

25 Kommentare

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  • Kommentar von Daniel Zehnder, Frick
    Darf ich dich fragen, was das für Massnahmen sind?
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  • Kommentar von Saskia W, Schwarzenburg
    Es kann doch nicht sein das Aarau auch eine Strafe bekommt. Wie man im Video sieht: Viel mehr konnten sie gar nicht dagegen machen. Die Basler sollten eigentlich das Ganze bezahlen und die Ganze Strafe bekommen. War schließlich nicht das erste Mal das sich ihre Hardcore-Fans nicht im Griff hatten.
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  • Kommentar von Marc, Aarau
    Es ist schon sehr einfach, das Stadion jetzt für das Ganze verantwortlich zu machen. Schuld sind immer noch die Täter. Und eine Mitschuld haben auch die anderen "Hardcore"-Fans des FCB - die kennen mit Sicherheit die Täter, schützen sie aber und machen sich damit zu Mittätern. Wenn sich die "wahren Fans" schon immer von den Chaoten distanzieren, wäre doch das die Gelegenheit, sich der Chaoten zu entledigen und mit der Polizei zusammen zu arbeiten. Etwas Zivilcourage wäre hier zu erwarten.
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