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Super League Luzern mit Remis gegen Servette schlecht belohnt

Der FC Luzern und Servette haben sich im «Keller-Duell» 1:1 getrennt. Die Luzerner hätten die Partie gewinnen müssen, konservieren mit dem Remis aber immerhin die 5 Punkte Vorsprung auf Schlusslicht Servette.

Das Aufeinandertreffen der beiden schlechtesten Mannschaften der Super League entwickelte sich zu einer spektakulären und hochunterhaltsamen Partie, mit den deutlicheren Chancen für die Luzerner.

Diese waren in der 26. Minute durch Philipp Muntwiler auch in Führung gegangen. Das 1:0 war verdient, auch wenn Servettes Goran Karanovic zuvor per Kopfball die Latte getroffen hatte. Doch nur 4 Minuten nach Muntwilers Treffer hatte Karanovic die nächste Chance erhalten. Diesmal liess sich der 25-Jährige nicht zweimal bitten und traf mit einem wuchtigen Kopfball zum Ausgleich.

Luzerner Offensiv-Feuerwerk

Nach dem Seitenwechsel zündeten die Gastgeber ein wahres Offensiv-Feuerwerk. In der 50. Minute traf Dimitar Rangelov per Kopf nur die Latte und Jahmir Hyka verfehlte im Anschluss, ebenfalls per Kopf, das Gehäuse.

Keine 5 Minuten später rettete Servette-Keeper João Barroca reflexartig gegen Tomislav Puljics Abschluss.

Die Servettiens traten in der 2. Hälfte kaum mehr offensiv in Erscheinung und verdanken das Remis ihrem Torhüter, der unzählige FCL-Chancen zunichte machte.

Servette weiter 5 Punkte zurück

Dem Spielverlauf entsprechend werteten die beiden Trainer das Geschehen unterschiedlich. FCL-Coach Ryszard Komornicki konstatierte: «Das nervt. Wir hatten so viele gute Chancen, die wir nicht nutzten. Wir haben heute 2 Punkte verloren», sein Gegenüber Sébastien Fournier wiederum liess verlauten: «Wir sind zufrieden mit dem Punkt.»

Mit dem Punktgewinn sind die Luzerner zwar schlecht belohnt, immerhin kann das Team von Komornicki Servette aber weiter auf Distanz halten. Luzern liegt auf dem 9. Rang 5 Punkte vor den «Grenats».

6 Kommentare

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  • Kommentar von Fabio Del Bianco, Spiez
    Der FCL kann mit YB eine Trauergemeinschaft bilden. Hier beim FCL fehlt Selbstvertrauen, Motivation und die Einsicht, dass vielleicht wirklich noch abgestiegen werden kann. Pech kommt fairerweise gesagt auch noch dazu. Ich schimpf wirklich nicht gerne auf das schwächste Glied, doch dieser "Koko" hat eine Ausstrahlung einer kaputten Straßenlaterne (Sorry!). Frischer Mut, frisches Blut und einen starken doppelten Espresso würd ich den "Leuchten" raten? Doch was weiss ich schon...?!
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  • Kommentar von Elias, Luzern
    So viel Pech wie Luzern momentan hat, ist einfach traurig. Wieder ein Spiel, das man hätte gewinnen müssen. Rangelov macht so viel richtig und trotzdem bleibt an ihm das Pech kleben. Kasami verstärkt aber die Offensive sehr, was für den Abstiegskampf sicher ein Vorteil bringen kann. Luzern ist auf einem guten Weg, aber jetzt müssen auch die Tore her.
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    1. Antwort von payass, pilatus
      siegen oder fliegen, konsequenz fehlt unserem freund mike !! steht so gerne vor der kamera und erzählt gewäsch, schickt ihn zu einem kader- oder führerkurs, oder wie auch immer . hauptsach er macht mal ernst. !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! ciao koko, deine zeit ist geschichte plus ein villeicht 2 spiele, tut weh, er ist akribisch und doch der falsche, das erste spiel gegen genk war das beste. cool und souverän wars , danach das meisste beschissen.......
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  • Kommentar von Raoul Duke, Bern
    Ich weiss nicht, was Luzern an Rangelow findet. Er macht zwar vieles richtig, läuft gut, aber das nützt leider alles nichts, da er dermassen Abschlussschwach ist. Besonders mit dem Kopf. Alleine im gestrigen Spiel hätte er drei Kopftore erzielen MÜSSEN!!
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    1. Antwort von grosi, spital
      jeder , ohne ausnahme , schiesst mehr tore !!
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