Luzern mit viel Moral zu Remis in Sion

Der FC Luzern ist dank einer starken 2. Halbzeit in Sion zu einem 2:2-Unentschieden gekommen. Remo Freuler erzielte kurz vor Schluss den Ausgleich und verhinderte damit die 10. Saisonniederlage der Innerschweizer.

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Luzern ergattert Punkt in Sion

5:01 min, aus sportpanorama vom 1.3.2015

Eine Woche nach dem glanzvollen 4:0 über Aarau sah es für den FCL im Tourbillon lange nach einer Ernüchterung aus. Doch die Spieler von Markus Babbel gaben auch nach dem 0:2 nicht auf und verdienten sich den Punkt durch ihre Kämpferqualitäten.

Sion nach 35 Minuten 2:0 vorne

Entgegen dem Spielverlauf war Sion nach 19 Minuten durch einen wuchtigen Weitschuss von Edimilson Fernandes in Führung gegangen. Für den Cousin von Nati-Spieler Gelson war es das erste Tor in der Super League.

Als die Innerschweizer den Ausgleich suchten, wurden sie in der 35. Minute klassisch ausgekontert. Moussa Konaté lief durch die linke Luzerner Abwehrseite und legte den Ball in die Mitte zu Ovidiu Herea, welcher nur noch einzuschieben brauchte.

Fehleranfällige Luzerner

In der 53. Minute hätte es gar 3:0 heissen können: FCL-Verteidiger Jérôme Thiesson spielte einen Rückpass direkt in den Lauf von Reto Ziegler. Dieser bediente Moussa Konaté, welcher völlig freistehend aber am stark reagierenden David Zibung scheiterte.

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Lezcanos lässiger Freistoss

0:41 min, vom 1.3.2015

Munteres Hin und Her

Nach 70 Minuten wurde die Luzerner Hartnäckigkeit in der Offensive belohnt. Dario Lezcano bezwang mit einem locker getretenen Freistoss Sion-Keeper Andris Vanins und leitete damit die FCL-Schlussoffensive ein, die nach einer Flanke von Jahmir Hyka und dem Kopftor Freulers in der 88. Minute belohnt wurde.

Babbel: «Glücklicher Punkt»

Luzern-Coach Babbel nahm den späten Ausgleich seiner Mannschaft erfreut zur Kenntnis, zeigte sich aber nicht zufrieden mit der Leistung seiner Truppe: «Das war das schlechteste Spiel seit ich hier bin, deshalb ist der Punkt glücklich.» Sions Ziegler zeigte sich dagegen konsterniert: «Wir waren selbst Schuld und haben in der zweiten Hälfte nicht mehr richtig gekämpft.»

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 1.3.2015, 15:55 Uhr