Luzern spielt, Aleksic trifft – Espen entführen Punkte aus Luzern

Ein effizienter FC St. Gallen feiert in Luzern einen 1:0-Sieg. Das Heimteam besitzt zwar zahlreiche gute Möglichkeiten, mit einem sehenswerten Treffer entscheiden die Gäste das Spiel aber zu ihren Gunsten.

St. Gallen verfügt statistisch gesehen über die schwächste Offensivabteilung der ganzen Liga. Nur gerade 20 Tore hatten die Espen in 19 Partien zustande gebracht. In Luzern präsentierte sich die Equipe nun von der effizienten Seite.

Ein Treffer quasi aus dem Nichts

Mit ihrer ersten Offensivaktion entschieden die Gäste nämlich das Spiel. Gaudino und Aratore spielten sich in der 40. Minute mit einem schönen Doppelpass durch die Luzerner Defensive. Mit viel Übersicht legte Gaudino für Aleksic in den Rücken der Verteidigung auf. Aus 11 Metern traf der Linksfuss aus Serbien ohne Mühe in die Maschen.

Dank diesem Treffer entführten die Espen die drei Punkte aus Luzern. Der Frust beim FCL sass tief, brauchte man doch die Finger beider Hände, wollte man alle Luzerner Möglichkeiten aufzählen:

  • 15. Minute: Jantscher köpfelt aus wenigen Metern über das Tor.
  • 25. Minute: Frey kann einen Kopfball zu wenig drücken.
  • 44. Minute: Frey vergibt mit dem Fuss aus kurzer Distanz.
  • 47. Minute: Aratore kann Lopar mit seinem schwachen Schuss nicht fordern.
  • 58. Minute: Frey fehlt das Timing bei einer Hereingabe.
  • 69. Minute: Schachten verzieht am Lattenkreuz vorbei.
  • 72. Minute: Hyka scheitert alleine an Lopar.
  • 74. Minute: Schachten köpfelt zu wenig platziert.
  • 81. Minute: Samed Yesil hämmert den Ball aus 7 Metern an die Latte.

Weil sich die Luzerner für einen spielerisch guten Auftritt nicht zu belohnen wussten, warten sie auch nach dem dritten Spiel in diesem Jahr auf das erste Erfolgserlebnis. Die nächste Chance bietet sich am nächsten Samstag in Sitten. Wie Trainer Babbel die Torflaute zu bewältigen denkt, erklärt er in der Matchanalyse unten.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 21.02.2016, 16:00 Uhr.