Luzerns erster Schritt aus der Krise

Der FC Luzern hat seiner Niederlagen-Serie ein Ende gesetzt: Beim 2:1-Sieg über Lugano gewannen die Innerschweizer erstmals 2016.

Der FC Luzern kann doch noch gewinnen: Der 2:1-Heimsieg gegen Lugano markierte das Ende der Serie mit 6 Pflichtspiel-Niederlagen de suite. Mit dem Erfolg gegen die Tessiner durften sich die Innerschweizer gleich über 3 Premieren freuen:

  • Premierensieg: Der FC Luzern ging erstmals im Kalenderjahr 2016 nicht als Verlierer vom Feld.
  • Premierentore: Michael Frey und Christian Schneuwly erzielten ihr 1. Tor im blau-weissen Trikot.
  • Premierenführung: In den 6 Pflichtspielen zuvor war das Babbel-Team nie mit einer Führung in die Pause gegangen.

Revanche gelungen

Der Fussballer Michael Frey jubelt mit dem FC Luzern über ein Tor.

Bildlegende: Ein neues Gefühl Michael Frey (l.) bejubelt seinen 1. Treffer im Luzern-Trikot. Keystone

Vor 10 Tagen waren sich die beiden Teams bereits im Cup gegenüber gestanden. Damals hatte Lugano mit einem 2:1-Sieg das bessere Ende für sich behalten. Nun gelang dem FC Luzern die Revanche, ebenfalls mit dem Resultat von 2:1.

Der FC Luzern war kaum wiederzuerkennen. Die Innerschweizer zeigten eine leidenschaftliche Leistung und agierten von Beginn an mit aufsässigem Pressing.

Schneuwly vergibt, Schneuwly trifft

In der 74. Minute hätte Marco Schneuwly die Partie bereits entscheiden müssen: Er umkurvte Lugano-Keeper Mirko Salvi, traf dann aber das leere Tor aus spitzem Winkel nicht. So glich Jonathan Sabbatini mit einem abgefälschten Schuss quasi im Gegenzug aus. Dass die Mannschaft von Markus Babbel doch noch jubeln durfte, war Marco Schneuwlys Bruder Christian zu verdanken: Er reüssierte in Minute 80 per Kopf und erzielte das matchentscheidende Tor.

Freys Torpremiere

Bereits in der 7. Minute hatte Michael Frey den FC Luzern mit seiner Torpremiere in Front gebracht. Er verwertete eine perfekte Flanke von Jahmir Hyka per Kopf. Die Spieler der Gäste-Abwehr agierten dabei ausschliesslich als Statisten. Lugano hatte in der Folge weniger vom Spiel, konnte aber einige Nadelstiche setzen. So scheiterte Anastasios Donis in der 55. Minute am exzellent reagierenden David Zibung.

Sendebezug: SRF zwei, laufende Berichterstattung Super League