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Super League Meisterlich kämpfende Luganesi holen Punkt gegen den Meister

Der Höhenflug des FC Lugano hat auch gegen den FC Basel seine Fortsetzung gefunden. So zumindest muss das 2:2 zwischen den beiden besten Teams der Rückrunde aus Sicht der Tessiner gewertet werden.

Legende: Video Zusammenfassung Lugano - Basel abspielen. Laufzeit 04:31 Minuten.
Aus sportpanorama vom 07.05.2017.
  • Nach Zuffis Treffer zum 2:0 scheint die Partie für Lugano gelaufen
  • Ein verwandelter Elfmeter durch Alioski läutet einen Sturmlauf der Tessiner ein
  • Dank dem Punktgewinn rückt Lugano in der Tabelle auf Platz 4 vor

5 Siege hat der FC Lugano zuletzt aneinandergereiht. Der 6. Vollerfolg in Serie wurde es gegen Basel zwar nicht, dennoch dürfte sich das Unentschieden für die Tessiner wie ein Sieg anfühlen. Schliesslich sahen sie gegen den Meister nach 54 Minuten und dem 2:0 durch Luca Zuffi bereits wie der (fast) sichere Verlierer aus.

Alioski vom Punkt, Sadiku mit der Brust

Startpunkt zur Aufholjagd der Luganesi war ein verwandelter Elfmeter durch Ezgjan Alioski. Der Mazedonier verkürzte zum 1:2, nachdem Davide Mariani von Daniel Hoegh im Strafraum unsanft umgerempelt wurde. Ein harter, aber vertretbarer Penalty-Entscheid.

Spätestens mit dem Anschlusstreffer war auch der letzte Lugano-Spieler erwacht. Die Tessiner traten in den Zweikämpfen bedeutend aggressiver auf und auch ihr schnelles Umschaltspiel, welches sie in der 1. Halbzeit gänzlich vermissen liessen, funktionierte je länger je besser.

Legende: Video Sadiku: Zuerst Tor, dann Platzverweis abspielen. Laufzeit 01:11 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 07.05.2017.

Gekrönt wurde die enorme Leistungssteigerung mit dem Ausgleichstreffer in der 80. Minute. Torschütze? Armandu Sadiku, der den Ball mit der Brust über die Linie drückte. Wermutstropfen? Sadikus Jubel in der Fankurve fiel etwas zu überschwänglich aus, sodass der bereits verwarnte Albaner mit Gelb-Rot vom Platz flog.

Basel-Tor aberkannt

In der 1. Halbzeit hatte Lugano offensiv wenig bis gar nichts zustande gebracht und war bereits nach 12 Minuten in Rückstand geraten. Mirko Salvi war bei Alexander Franssons Schuss aus 16 Metern ohne Abwehrchance. Nach einer knappen halben Stunde bekundete der Meister Pech. Renato Steffens vermeintlicher Treffer zum 2:0 wurde zu Unrecht wegen einer Abseits-Position aberkannt.

Sendebezug: Radio SRF 3, 07.05.2017, regelmässige Live-Einschaltungen

3 Kommentare

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  • Kommentar von Lukas Löffler (ll_basel)
    In Basel lamentieren wir nicht über den Schiedsrichter. Wenn die Unparteiischen mehr Einfluss auf das Spiel haben als die Mannschaft, ist etwas anderes schief gelaufen. Heute liessen die Basler nach dem 2:0 nach und Calla verpasste es, den Sieg zu sichern. Die eingewechselten Doumbia und Delgado hatten überhaupt keinen Zugriff aufs Spiel. Andererseits auch Gratulation an die Luganesi, die hart kämpften und ihren Fans 90 Minuten lang guten Fussball, Spannung sowie Emotionen boten.
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  • Kommentar von Andreas Krummenacher (Andreas Krummenacher)
    @Andy Kunz: Nöd Grännä bitte. Ja, das Goal von Steffen war ein Schiri-Fehlentscheid, der Penalty war korrekt gepfiffen. Die gelb-rote Karte gegen Sadiku war sehr wahrscheinlich regelkonform, zeugte aber nicht von Fingerspitzengefühl, versch. Schiris hätten die wohl gepfifen. Sorry, wenn man nach dem 2:0 mit dem Fussballspielen aufhört, dann kommt's so raus wie heute. Nix zwei Punkte geklaut, sondern diese fahrlässig liegen gelassen.
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  • Kommentar von Andy Ulrich (Andy Ulrich)
    Höt hätt me de sogenanti SCHIRRI BONUS gseh wo de FCB ageblech hätt!!! 1. S Gol vom STEFFEN klar kei Offside gol gsi. 2. De Penalty esch minere meinig her keine gsi. E normale 2 Kampf!!! Aber die meischte werde jezt weder Jommere dass de Fcb wägem Schirri 1 punkt gholt hätt!! Aber höt esch im FCB KLAR 2PÖNKT KLAUT WORDE
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