Neuer FCB-Trainer Fischer will «kreativ nach vorne spielen»

Der amtierende Schweizer Meister stattet den bisherigen Thun-Coach mit einem 2-Jahres-Vertrag aus. Angesprochen auf seine Vision sprach Urs Fischer von einem «offensiven Fussball, der das Publikum begeistert».

Die Trainerkarriere des Urs Fischer in Bildern

Urs Fischer übernahm im April 2010 erstmals einen Cheftrainerposten in der Super League. Damals folgte er beim FCZ auf Bernard Challandes. Als Spieler lief Fischer in 302 Pflichtspielen für die Stadtzürcher auf. Auf 243 Partien kam der Abwehrspieler beim FC St. Gallen. Ausserdem gelangte er zu 4 Nati-Einsätzen.

«  Ich werde in Basel problemlos kommunizieren. Es gibt ausgeprägtere 'Zürischnurren' als mich. »

Urs Fischer zerstreut Bedenken

Bedenken bezüglich seiner Zürcher Herkunft wies Fischer bei seiner Präsentation als FCB-Coach von sich. Er verwies dabei auf seine Stationen in der Ostschweiz und im Berner Oberland. Am Rheinknie wolle er einen offensiven Fussball, der «viel Freude bereitet», spielen lassen.

«  Ich will als Trainer nach vorne spielen. Um dies zu realisieren, muss man allerdings hinten gut stehen. »

Urs Fischer über seine Taktik

Bernard Heusler gab zu, dass nach dem Jahr mit dem fremdsprachigen Paulo Sousa das schweizerische Element durchaus ein Kriterium bei der Trainersuche dargestellt hatte. Gleichzeitig betonte der FCB-Präsident, dass er dem Portugiesen trotz der vorzeitigen Trennung keinesfalls böse sei und dessen Entscheid verstehe.

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Die Trainer-Karriere von Urs Fischer

2:52 min, aus sportaktuell vom 18.6.2015

Sendebezug: Radio SRF 1, 18.06.2015, 16:00-Uhr-Bulletin