Niederlagen für Thun und Sion

Im Kampf um den letzten Europa-League-Platz haben Thun und Sion ihre Partien verloren. Die Berner Oberländer unterlagen beim FC Zürich mit 0:2 und auch die Walliser gingen in Luzern mit demselben Resultat als Verlierer vom Platz.

8 Jahre nach dem Thuner Champions-League-Märchen haben die Berner Oberländer beste Chancen, kommende Saison wieder einmal europäisch vertreten zu sein.

Das Team von Trainer Urs Fischer unterlag beim FC Zürich - notabene das beste Team der Rückrunde - zwar mit 0:2, profitierte jedoch von der gleichzeitigen Niederlage des FC Sion in Luzern.

Komfortable Ausgangslage für Thun

Damit liegt Thun eine Runde vor Schluss weiterhin 2 Punkte vor den Wallisern und weist das um aktuell 14 Treffer bessere Torverhältnis auf. Diesen zusätzlichen Nachteil haben sich die Walliser vor allem in den mittlerweile 5 Niederlagen in Serie (Tordifferenz: 0:16) eingebrockt.

Chermiti als Thun-Schreck

Thun kam beim Gastspiel in Zürich in den ersten 45 Minuten nur gerade durch eine Chance von Marco Schönbächler in Bedrängnis (19.). Doch kaum hatte Halbzeit 2 begonnen, bediente FCZ-Stürmer Amine Chermiti im Zentrum mustergültig Mario Gavranovic, der mühelos zum 1:0 einschob. In der Schlussphase war es Chermiti selber, der nach einem haarsträubenden Fehler von Thuns Nicolas Schindelholz für den 2:0-Endstand besorgt war.

Sion in Luzern gut bedient

Sion seinerseits konnte froh sein, dass es beim FC Luzern «nur» mit 0:2 verlor. Die Innerschweizer hatten etliche Möglichkeiten für einen noch höheren Sieg, doch lediglich Daniel Gygax traf ins Schwarze (17./84.). Der ehemalige Schweizer Nationalspieler profitierte zweimal von der perfekten Vorarbeit Adrian Winters.

In der letzten Runde empfängt Sion den FC Zürich, der sich dank dem Sieg Rang 4 definitiv sicherte. Thun seinerseits trifft zuhause auf Kantonsrivale YB,  welcher nach der Niederlage gegen Basel keine Chance mehr auf einen Europa-League-Platz hat.