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Prickelnder Dreikampf Die Super League steht wieder für Spannung

Die Super League lebte in den letzten Jahren selten von der Spannung. Dies ist aktuell anders.

FCB-Goalie Jonas Omlin.
Legende: Sein Team mischt ganz vorne mit FCB-Goalie Jonas Omlin. Keystone

«Wahrscheinlich war ich da noch Balljunge», sagte FCB-Puncher Taulant Xhaka nach dem 3:0-Sieg gegen YB. Der Tages-Anzeiger wollte von ihm wissen, ob er sich noch daran erinnern könne, wann es an der Spitze der Super League letztmals so eng war.

Die Tabellenspitze nach 16 Runden

1.YB1638 : 2434
2.FCB1636 : 1533
3.St.Gallen
1637 : 2132
4.FCZ1620 : 2627

Vor 5 Jahren war es letztmals etwas spannend

Nun, Xhaka ist 28 Jahre alt und ganz so lange ist es dann doch nicht her, seit es nach 16 Runden spannend war in der Meisterschaft. In der Saison 2014/15 lag Basel zwei Punkte vor dem FCZ. Und eine Saison davor führte der FCB die Tabelle mit drei Zählern Vorsprung auf ein punktgleiches Trio (YB, GC, FCL) an.

Besonders prickelnd präsentierte sich die Situation nach 16 Runden in der Saison 2010/11: Luzern, Basel und der FCZ lagen punktgleich an der Spitze. In der Spielzeit 2012/13 war GC zu diesem Zeitpunkt Leader. St. Gallen, Sion und Basel folgten gestaffelt mit jeweils einem Punkt Rückstand. Der FCB war also nur Vierter, wurde danach aber dennoch Meister.

Video
Koller: «Es ist extrem spannend und interessant»
Aus Sport-Clip vom 01.12.2019.
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Interessant an der aktuellen Tabellensituation ist einerseits, dass der FCSG vorne mitmischt. Andererseits scheint auch der viertplatzierte FCZ auf Touren zu kommen. Das Magnin-Team reihte zuletzt 5 Siege aneinander und nähert sich dem Spitzen-Trio an.

Guillaume Hoarau.
Legende: Erstmals seit 2 Monaten wieder in der YB-Startelf Guillaume Hoarau. Keystone

Viel hängt von YB ab

Primär stellt sich die Frage, ob Basel und St. Gallen das in den letzten zwei Jahren unantastbare YB auch auf Dauer gefährden können. Viel hängt von 2 Faktoren ab:

  • Kehren die zahlreichen verletzten Leistungsträger bei den Bernern zurück, hat der Meister das mit Abstand beste Kader der Liga. Gerade die Defensiv-Leistungen liessen zuletzt viele Wünsche offen.
  • In der Rückrunde wird die Belastung für YB durch die Europa League voraussichtlich geringer (oder gänzlich wegfallen).

Die neutrale Beobachterin und der neutrale Beobachter freuen sich zunächst aber über die aktuell spannende Lage im Meisterkampf.

Sendebezug: SRF zwei, Super League Goool, 02.12.2019, 18:00 Uhr

10 Kommentare

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  • Kommentar von Gianpiero Raffa  (pieresterior)
    Supersache, hoffentlich bleibts noch länger spannend: YB bleibt Favorit auch wenn der FCB (was mich besonders erfreut) seit letzter Saison unter Koller bedeutende Fortschritte erzielen konnte. Und, der FCSG sowie FCZ sind plötzlich auch wieder im Rennen.
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  • Kommentar von Silvan Zurbrügg  (BsC8e)
    Basel wäre aber ohne Jonas Omlin schon lange gefühlt in der Challenge League. Ich weiss dass ich etwas übertrieben habe, aber man versteht, hoffe ich, was ich meine.
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    1. Antwort von Martin Gebauer  (Gebi)
      Nein, versteht man nicht. Klar ist Omlin zur Zeit der mit Abstand beste Goalie, der in der Schweiz spielt. Basel spielt aber eine überaus solide Vorrunde und hat YB am Sonntag klar gezeigt wo der Hammer hängt. YB war ultraschwach und wirkt angezählt. Mit dieser Defensive ist der Meistertitel nicht möglich. Ich tippe auf einen Zweikampf zwischen Basel und St. Gallen. YB wird durchgereicht und vierter oder sogar nur fünfter. Aber wir werden sehen...
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  • Kommentar von Hubert Glauser  (hubiswiss)
    Wenn YB über den Winter einen Innenverteidiger als Verstärkung holt, werden sie Meister. Lustenberger ist zu sehr ein Leichtgewicht und zu Verletzungsanfällig. Sörensen der kurzfristig noch verpflichtet wurde ist keine Verstärkung. Er ist zu langsam. Und Hourau hat seinen Zenit überschritten, ihn sehe ich noch als Ergänzungsspieler.
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