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Super League Rangelov 4 Partien gesperrt - Kein Verfahren gegen Hajrovic

Luzerns Dimitar Rangelov wird nach seinem Platzverweis beim 0:2 gegen die Grasshoppers für 4 Partien gesperrt. Dagegen kommt GC-Flügel Izet Hajrovic für sein Vergehen gegen Luzerns Torhüter David Zibung ungeschoren davon.

Legende: Video Kein Verfahren gegen Hajrovic abspielen. Laufzeit 0:26 Minuten.
Vom 26.09.2013.
Legende: Video Rangelovs Rote Karte abspielen. Laufzeit 0:35 Minuten.
Vom 25.09.2013.

FCL-Stürmer Rangelov sah bereits in der 9. Minute die Rote Karte. Der Bulgare hatte gegen GC-Mittelfeldspieler Toko nachgetreten, weil ihm dieser zuvor auf das Bein gestanden war. Die Liga bestrafte den Luzerner für seinen 2. Ausschluss in dieser Saison (3. Platzverweis insgesamt) mit 4 Spielsperren.

Der FC Luzern wird gegen das Strafmass keinen Rekurs einlegen.

Hajrovic bleibt unbestraft

Ohne Konsequenzen bleibt das harte Einsteigen von Izet Hajrovic gegen David Zibung. Der Bosnier hatte den Luzern-Goalie mit den Stollen im Gesicht getroffen und diesem eine klaffende Wunde im Gesicht zugefügt. «Ich wollte David auf keinen Fall verletzen!», beteuerte Hajrovic auf der GC-Homepage.

Legende: Video Hajrovic vs. Zibung abspielen. Laufzeit 0:35 Minuten.
Vom 26.09.2013.

Zibung akzeptierte die Entschuldigung: «Ich unterstelle ihm keine Absicht oder irgendeinen Vorsatz. Für mich ist aber ohnehin viel wichtiger, dass ich das Ganze einigermassen heil überstanden habe. Es hätte weitaus schlimmer enden können. Ich bin fast beschwerdefrei und habe auch kein Kopfweh», erklärte Zibung und äusserte die Absicht, am kommenden Sonntag gegen Thun wieder einzugreifen.

Er liess den Zürcher aber wissen, «dass er sich nicht gerade geschickt» verhalten habe.

Der stellvertretende Einzel-Richter der Swiss Football League eröffnet kein Verfahren gegen Hajrovic. Er schützt damit den «Tatsachenentscheid» von Schiedsrichter Adrian Jaccottet. Eine nachträgliche Ahndung gemäss geltender Rechtsprechung sei nicht möglich, argumentierte das Disziplinargericht der Liga.

Legende: Video Super League: Luzern-GC («sportaktuell») abspielen. Laufzeit 4:54 Minuten.
Vom 25.09.2013.

40 Kommentare

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  • Kommentar von Ursula Hagmann, Zürich
    Hajrovic soll mal lieber Fussball spielen, als Foul begehen. Meistens sind es immer diejenigen aus dem Balkan, wo keine Rücksicht nehmen. Wir hätten genug junge Schweizer, die fähig sind, bei GC zu spielen.
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  • Kommentar von Philipp, Renfer
    kleiner Nachtrag zum Penalty-Herausholen: a) macht Hajrovic in der Luft einen abrupten Dreher (letzte Hoffnung auf Pfiff) und b) schaut nach dem Aufstehen als erstes danach zum Linienrichter. Das ist nicht gegen ihn gemeint, das ist "Fussball-Kultur" 2013. Erlernt man so, wie Rumliegen für Zeitschinden, taktische Fouls etc. Hajrovic war aber so fair, dass er "keinen Penalty" sofort akzeptierte und (und auf den Boden schaute) und nicht noch (wie viele andere) gestenreich einen forderte.
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  • Kommentar von Philipp, Renfer
    "Absicht oder nicht" wir hier nur was die Verletzung Zibungs angeht" diskutiert. Natürlich wollte Hajrovic ihn nicht verletzen - trotzdem ist es eine "Absicht", tief zu bleiben: so ergibt sich noch die Chance, einen Penalty herauszuholen (einhängen) im Falle von kein Tor. Leider einfaches Fussballer-ABC. Man kann noch so viel von Fairplay sprechen, solange soviel Geld im Spiel ist, bleiben all diese kleine Mätzchen unter Fussballern "geschickt gemacht" und "dumm wer nicht". Leider. :(
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