Rangelov führt FC Luzern zum Sieg

Ausgerechnet Dimitar Rangelov: Der letzte Saison viel gescholtene Bulgare hat den FC Luzern zum Startsieg in der neuen Super-League-Spielzeit geführt. Der FCL bezwang Lausanne 2:0.

FCL-Sportchef Alex Frei hatte Dimitar Rangelov schon bei seinem Amtsantritt im April gelobt - und behielt nun Recht: Der Bulgare erzielte per Kopf in der 41. Minute das Führungstor für den FCL gegen Lausanne. Die feine Vorarbeit hatte Adrian Winter am rechten Flügel geleistet.

«Dieses Tor bedeutet mir sehr viel», sagte Rangelov. «Erstmals war meine Tochter mit im Stadion, sie hat mir Glück gebracht». Der 30-Jährige ist sich aber bewusst, dass es nur eine Devise gibt: «Weiterarbeiten!»

Aussenverteidiger ganz vorne

Auch beim 2:0 in der 88. Minute war Rangelov beteiligt. Er verwickelte Lausanne-Verteidiger Adriano De Pierro in einen Zweikampf, so dass dieser einen weiten Pass verfehlte und Claudio Lustenberger alleine aufs Tor von Kevin Fickentscher ziehen konnte. Der Aussenverteidiger versenkte souverän.

Gygax früh out

FCL-Coach Carlos Bernegger hatte überraschend auf Daniel Gygax als einzige Sturmspitze gesetzt. Der Routinier setzte in der 23. Minute zu einem Fallrückzieher an, verletzte sich aber dabei an der Schulter und musste durch Jahmir Hyka ersetzt werden.

Bei Lausanne hatten Neuzugang Matar Coly und Yannis Tafer einige gute Szenen. Die beste Torchance vergab allerdings der eingewechselte Neuling Ohad Kadusi. Den Schuss des Israeli aus 13 Metern parierte FCL-Keeper David Zibung aber glänzend.