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Super League Remis zwischen GC und Basel

Das Duell zwischen Cupsieger GC und Meister Basel hat keinen Sieger hervorgebracht. Die beiden Teams trennten sich in der 2. Super-League-Runde im Letzigrund in einer unterhaltsamen Partie 1:1.

Die Affiche zwischen Meister Basel und Vizemeister GC hielt, was sie versprochen hatte. Die Teams zeigten vor lediglich 9279 Zuschauern bei heissen Temperaturen einen engagierten Auftritt. Doch das Spitzenspiel der letzten Saison brachte keinen Sieger hervor.

Nach einer ruhigen Anfangsphase hatte GC im Letzigrund das Zepter übernommen und war dank Nassim Ben Khalifa in der 14. Minute zu einer glänzenden Möglichkeit gekommen. Doch FCB-Keeper Yann Sommer reagierte brillant und kratzte den Ball mit einem blitzschnellen Reflex aus der rechten unteren Ecke.

Herrlicher Hajrovic-Treffer zum Ausgleich

Entgegen dem Spielverlauf waren es dann aber die Basler, die in Führung gingen. Fabian Schär erzielte in der 20. Minute nach einem Eckball per Kopf das 1:0. Den Grasshoppers gelang die Reaktion erst kurz nach Beginn der 2. Halbzeit. Ben Khalifa legte für Izet Hajrovic auf und dieser schlenzte den Ball sehenswert in die entfernte Ecke. Sommer blieb für einmal chancenlos.

GC mit mehr Möglichkeiten

Auch in der Folge waren es die Gastgeber, die sich dank Michael Lang (55.) und Anatole Ngamukol (73.) die besseren Chancen erarbeiteten. Nachdem Letzterer alleine auf Sommer zugestürmt war, erklang ein Penaltypfiff. Doch der Schiedsrichter korrigierte den Entscheid nach Rücksprache mit dem Assistenten richtigerweise. Auf der anderen Seite vereitelte GC-Goalie Roman Bürki eine Grosschance von Raul Bobadilla.

Legende: Video Fussball: Ref Alain Bieri zum umstrittenen Penalty abspielen. Laufzeit 1:37 Minuten.
Vom 21.07.2013.

Skibbe enttäuscht, Sommer glücklich

GC-Coach Michael Skibbe sagte konsterniert: «Wir hätten mehr holen können.» FCB-Keeper Sommer stimmte zu: «Wir sind glücklich, dass wir einen Punkt mitnehmen können.» Mit dem Unentschieden mussten GC und Basel im zweiten Saisonspiel beide erstmals Punkte liegen lassen. An der Tabellenspitze liegen die Young Boys, welche als einzige Mannschaft zwei Siege einfuhren.

Schulterluxation bei Elneny

Für Basels Mohamed Elneny war das Schlagerspiel bereits nach 38 Minuten beendet. Der Ägypter kugelte sich in einem Zweikampf die Schulter aus. Weitere Abklärungen sind im Gang.

33 Kommentare

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  • Kommentar von Can Kalayci, basel
    1. Es war 101% kein penalty das müssen auch die GC fans zugeben 2. Ja letzte Woche gegen Aarau hat der Schiri auch einen fehlpfiff gegen Aarau gepfiffen (abseits) aber auch umkehrt hätte der FC Basel einen Penalty erhalten müssen 3. Alle GC Fans sind jetzt am heulen dass der Schiri den Penaltypfiff zurück genommen hat aber wenn die Zürcher den Ball mit der Hand spielen im eigenen Strafraum dann sagen Sie wieder nichts also zuerst nachdenken dann schreiben Rot isch d Liebi Balu isch d Treui fcb<3
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  • Kommentar von Andrea Bürki, Davos
    Leute, das ist doch unfassbar! Woche für Woche werden die Schiri-Leistungen kritisiert. Nun verhält sich mal ein Schiri mutig und macht das einzig richtige (und ich bin wahrlich kein Chemie-Verein-Fan!) und ihr seid wieder nicht zufrieden??
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  • Kommentar von YB forever, Wankdorf
    Der beste Mann auf dem Platz war der Schiedsrichter. Ich bin wahrlich kein FCB-Fan, aber man muss anerkennen, dass Sommer klar und fair den Ball gespielt hat. Nebst der so genannten Penalty-Szene hat er die Rempelei von Xhaka mit Augenmass völlig richtig beurteilt und die abgezogene Show von beiden korrekt sanktioniert. Ich wünschte mir mehr von solchen mutigen Schiedsrichtern auf den Schweizer Fussballplätzen, auch wenn es dann mal nicht zugunsten des FCB läuft. Und dort ist das Problem.
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    1. Antwort von thomas meier, zürich
      Sorry? Rempelei von Xhaka? Klare Rote!! Der Schiri war definitiv nicht der Beste. Da gab es auf beiden Seiten bessere Spieler. Und YB wird's auch mit Uli nicht packen ;)
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    2. Antwort von YB forever, Wankdorf
      @thomas meier: Wir dürfen punkto Schiri ja unterschiedliche Meinungen vertreten. Das gehört sozusagen zum Spiel und ich finde das auch gut so. Was YB betrifft, müssen wir abwarten mit einer Einschätzung, bis die richtigen "Prüfsteine" gekommen sind. Die Jungs von Uli Forte sind aber auf gutem Weg und man darf immerhin zuversichtlicher sein als letzte Saison. Wenn aber YB gute Spieler laufend wieder verkauft, und zu viele Vereinsfunktionäre dreinreden, dann wird es natürlich schwer.
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    3. Antwort von thomas meier, zürich
      @YB F.E.: könnten meine worte sein!! Was ich in Ihrem Text nicht verstehe: "Wenn aber YB zu viele gute Spieler verkauft...". Bei Nef und Farnerud kann ich das nachvollziehen, ansonsten wurde bei YB aber viel mehr investiert, als Abgänge zu beklagen wären...
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    4. Antwort von YB forever, Wankdorf
      @thomas meier: In der Vergangenheit pflegte YB keine wirkliche Strategie betreffend Mannschaftszusammenstellung. Klar, ein Dumbia konnte nicht gehalten werden. Aber es waren auch viele andere da (z.B. Majuka, Lulic), die - kaum hatten sie einige Tore erzielt - wieder verkauft wurden. Da kann nichts Dauerhaftes oder Solides dabei rauskommen. Das kurzfristige Geld war wichtiger, als der nachhaltige Erfolg. Ich hoffe, dass hier wenigstens eine kleine Änderung eingetreten ist.
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