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Super League Serey Die 4 Monate gesperrt

Herber Rückschlag für den FC Basel: Der Schweizer Meister muss 4 Monate auf Mittelfeldspieler Geoffrey Serey Die verzichten. Der Ivorer wurde von der FIFA wegen eines Vertragsbruchs aus dem Jahr 2008 gebüsst.

Legende: Video Serey Die für 4 Monate gesperrt («sportaktuell») abspielen. Laufzeit 0:53 Minuten.
Vom 06.06.2013.

Die Sperre tritt ab dem Saisonstart 2013/14 in Kraft und gilt wettbewerbsübergreifend sowohl für Einsätze mit dem FCB als auch mit der ivorischen Nationalmannschaft.

Zwei Arbeitgeber zur gleichen Zeit?

Die Klage gegen Geoffrey Serey Die wurde vom ägyptischen Klub Zamalek SC 2008 eingereicht. Der Ivorer spielte damals beim algerischen Vertreter Setif und unterschrieb laut den Ägyptern einen Vertrag von 2008 bis 2013. Kurze Zeit später verpflichtete sich Serey Die beim FC Sion.

FCB hatte erst seit Kurzem Kenntnis

Das Urteil der FIFA lautet nun dahingehend, dass sich der Mittelfeldspieler des «Vertragsbruchs ohne triftigen Grund» schuldig gemacht habe. Im Januar 2013 wurde Serey Die vom FC Basel engagiert. Beim FCB wusste man angeblich erst seit diesem Frühling von der Anklageschrift.

Obwohl der FC Basel direkt von der Sperre betroffen ist, kann er nicht gegen das Urteil vorgehen. Dies deshalb, weil er keine in den Fall involvierte Partei ist. Serey Die kann die Sperre vor dem internationalen Sportsgerichtshof TAS innert 20 Tagen anfechten.

13 Kommentare

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  • Kommentar von A.Timeus, Basel
    Ich hoffe das, falls die Sperre bestätigt wird, der FCB gegen Sion vorgeht, falls es den Tatsachen entspricht, das der FCB nicht informiert wurde. Auch CC muss kapieren, dass man sich nicht alles erlauben darf. Und dabei geht es nicht um Lohnzahlungen, sondern eher die schwächung der Mannschaft in der CL Quali, die dadurch erschwert wird, falls sie sich nicht qualifizieren, soll Sion den finanziellen Verlust ausgleichen (da gehts schliesslich um Millionen)
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    1. Antwort von alois, basel
      Mittlerweile wird einfach alles auf CC abgeschoben. Ich finde das zu einfach. Sion hat rein gar nichts damit zu tun. Dies war ein laufender Prozess gegen Serey Die. Schon nur die Tatsache, dass nur Serey Die oder sein alter Verein Zamalek SC befugt sind Einspruch einzulegen, deutet darauf hin, dass weder Sion noch der FC Basel involviert sind. Dass der Spieler beim Transfer zum FCB diesen Prozess verschwiegen hatte, ist verständlich, aber komplett ihm zuzurechnen.
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    2. Antwort von A. Timeus, Basel
      Wie Sion hat nichts damit zu tun, und wie, CC hat ihn Verpflichtet obwohl er bei einem anderen Verein unterschrieben hatte, also wusste Sion bescheid, und nahm auch in kauf, dass er evtl gesperrt wird, und dann verkaufen, aber nichts sagen zu Basel, das ist nicht in Ordnung und dafür soll CC grade stehen.
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    3. Antwort von Joos Tarnutzer, 4436 Oberdorf
      @alois: ich finde, der fc sion und cc wären zumindest moralisch verpflichtet, auf das laufende verfahren hinzuweisen. Sion wusste Bescheid - sie haben ihm ja einen Anwalt organisiert! Aber Sie haben recht, dass die Hauptverantwortung beim Spieler selber liegt. Ich verstehe auch nicht ganz, dass ein Verband einen Transfer (Sion-Basel) bewilligt ohne dass laufende Verfahren anzusprechen. Dazu geht dieses 5 Jahre (sic). Alles in allem sehr unglücklich.
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  • Kommentar von I. Schneider, Basel
    Das muss aber ein ganz dicker Wälzer von einem Vertrag gewesen sein, den er da gebrochen hat, wenn die FÜNF Jahre dafür brauchen, den Fall abzuhandeln. Reeeeeeespekt FIFA! Produktivität par exellence! lol
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    1. Antwort von E, Luzern
      Man merkt, Sie haben keine Ahnung, wie die Dinge rund um die Justiz mit Verfahren, Gerichten, Anklagen etc funktionieren...
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  • Kommentar von Hans Koller, Basel
    Das ist echt bitter. Besonders wegen der CL Quali. Cabral ist ja auch weg. Wir haben zwar 2-3 gute Junge aber Serey Die werden sie noch nicht ersetzen können. Naja, man kanns nicht ändern, einen Transfer für ein halbes Jahr macht keinen Sinn. Da müssen wir jetzt durch. Sofern alles den Tatsachen entspricht ist die Sperre auch in dieser Länge berechtigt, hätte sogar schlimmer kommen können.
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