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Super League Sion glückt Tourbillon-Rückkehr nur halb

Sion und Luzern mit den Brüdern Marco und Christian Schneuwly trennen sich in der 5. Super-League-Runde 1:1 unentschieden.

Legende: Video Zusammenfassung Sion - Luzern abspielen. Laufzeit 4:19 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 20.08.2017.

In den Schlussminuten hätte Marco Schneuwly zum Matchwinner werden können: Freie Schussbahn für den Stürmer an der Strafraumgrenze. Doch im Duell mit seinen alten Teamkameraden und Bruder Christian zeigte er sich zu wenig kaltblütig. Der Ball flog über das Tor.

Es sollte in der 77. Minute die letzte grosse Chance der Partie bleiben. Das 1:1 – und damit eine faire Punkteteilung – waren Tatsache.

Legende: Video Marco Schneuwlys Grosschance in der Schlussphase abspielen. Laufzeit 0:25 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 20.08.2017.

Traumstart und Antwort

Dabei war Sion beim ersten Saisonspiel im heimischen Tourbillon ein Auftakt nach Mass gelungen. Bereits nach 5 Minuten erzielte Robert Acquafresca mit seinem ersten Super-League-Tor die Führung.

Luzern hatte Anlaufschwierigkeiten, bewies dafür aber grosse Effizienz. Mit dem zweiten Torversuch überhaupt schaffte Pascal Schürpf (21.) auf Flanke von Christian Schneuwly den schnellen Ausgleich.

Die frühen Tore befeuerten das Spiel, es entwickelte sich eine unterhaltsame und kampfbetonte Partie.

Verkehrte Welt in Halbzeit zwei

Nach dem Seitenwechsel kam Luzern deutlich besser aus der Kabine. Die Gäste verpassten es aber, in Führung zu gehen. Die besten Gelegenheiten hatte Tomi Juric nach einer scharfen Hereingabe (51.) und mit einem Kopfball (60.). Einmal rettete Sion-Keeper Anton Mitrjuschkin, einmal die Querlatte.

Weil auch Sions Schneuwly den Ball nicht im Tor unterbrachte, änderte sich nichts an der Tabellensituation. Luzern verteidigt (auch dank St. Gallens Niederlage bei GC) den 4. Rang, Sion bleibt auf Platz 6.

Sendebezug: SRF zwei, Super League Goool, 20.08.2017, 18:00 Uhr

Aufreger Fickentscher

Aufreger Fickentscher

Eine kuriose Szene ereignete sich nach Luzerns Ausgleichstreffer. Schiedsrichter Sandro Schärer zeigte Sions Kevin Fickentscher auf der Spielerbank die rote Karte. Der Ersatztorwart hatte sich lautstark über ein angebliches Handspiel der Luzerner enerviert.

1 Kommentar

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  • Kommentar von Marc Nager (Marc Nager)
    Wie kann man von einer fairen Punkteteilung sprechen, wenn Luzern doppelt so viele Grosschancen hatte und dem FCL ein regulärer Treffer und ein klarer Foulpenalty aberkannt wurden. Erneut katastrophale Schiri-Entscheidungen zu Ungunsten von Luzern. Mit fähigen Unparteiischen hätte der FCL mindestens 4 Punkte mehr. Kein Wunder, fehlen die Schweizer Schiris international.
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