Zum Inhalt springen

Header

Inhalt

Sion will in die Europa League Mit Behrami und Henchoz: Wird jetzt alles besser?

Mit neuem Trainer und erfahrenem Routinier: Sion will in der Super League wieder vorne mitspielen.

Stéphane Henchoz (ganz links) und Valon Behrami.
Legende: Sollen den Erfolg beim FC Sion zurückbringen Stéphane Henchoz (ganz links) und Valon Behrami. Freshfocus

Als der FC Sion vor etwas mehr als zwei Wochen den Transfer von Valon Behrami verkündete, erlebte so mancher Fan sein Déjà-vu. Vor 7 Jahren gelang Christian Constantin mit der Verpflichtung von Gennaro Gattuso ein ähnlicher Coup. Der damals 34-Jährige kam als absoluter Routinier und grosser Hoffnungsträger ins Wallis. Eine ähnliche Rolle soll nun auch Behrami einnehmen.

Video
Behrami: «Unser Präsident hat grosse Erwartungen»
Aus Sport-Clip vom 04.07.2019.
abspielen

Wohl nur wenige Spieler können ein ähnliches internationales Palmarès aufweisen wie Behrami. Der 34-Jährige spielte unter anderem für Napoli, Lazio Rom, West Ham, die Fiorentina oder den Hamburger SV. In Sitten soll der heissblütige Tessiner mit seiner Erfahrung Ruhe in einen zuweilen chaotisch anmutenden Klub bringen.

Hoffnungsbringer

Die Transfers von Behrami, Gattuso und anderen grossen Namen hatten aber meist noch einen weiteren Hintergedanken: Glamour. Constantin hatte stets eine Faszination für grosse Namen, Freude an schillernden Figuren. Vor allem rückte der Präsident seinen Klub zumindest für kurze Zeit wieder ins Rampenlicht.

Video
Behrami: «Meine Gefühle sind sehr positiv»
Aus Sport-Clip vom 04.07.2019.
abspielen

Krieger und Patient

Schreibt man die Geschichte Gattusos zu Ende, weicht der Glanz schnell Ernüchterung. Der FC Sion beendete die Saison auf dem 6. Rang, Gattusos Vertrag wurde nach seinem Zwischenspiel als Spielertrainer frühzeitig aufgelöst. Auch der Transfer von Behrami ist riskant: Hinter seinem körperlichen Zustand steht ein grosses Fragezeichen. Auf Klubebene bestritt der Tessiner vor fast drei Jahren zuletzt drei Spiele in Folge über die volle Distanz.

Der nächste Trainer

Kaum ein Klub hat in den letzten Dekaden so viele Trainer verbraucht, wie der FC Sion. Allein in der letzten Saison standen mit Maurizio Jacobacci, Murat Yakin und Christian Zermatten drei Coaches an der Seitenlinie. Seit diesem Sommer leitet Stéphane Henchoz die Geschicke in Sitten.

Video
Sions ungewöhnlicher Zeitpunkt für Henchoz-Kommunikation
Aus sportaktuell vom 27.05.2019.
abspielen

Der 44-Jährige weiss, wie es ist, mit schwierigen Situationen umzugehen. Mit Neuenburg schaffte der ehemalige Liverpool-Spieler in extremis den Klassenerhalt. In Sion bekommt es Henchoz mit einem anspruchsvollen Präsidenten zu tun, die Erwartungshaltung ist eine andere. Gegenüber dem Tages-Anzeiger meinte Henchoz: «Ich gebe mich nicht mit dem 6., 7. Platz zufrieden. Es wäre eine trostlose Zielsetzung. Wir möchten die Europa League erreichen – und den Cup gewinnen.»

Die neue Saison bei SRF

Wie gewohnt überträgt SRF pro Runde ein Livespiel. Den Auftakt macht am Sonntag ab 15:40 Uhr auf SRF zwei die Partie zwischen Meister YB und Aufsteiger Servette. Auf der Webseite von srf.ch/sport und in der Sport App gibts zudem zu jeder Partie einen Liveticker. Zusätzlich wird jede Wochenend-Runde kompakt in «Super League–Goool» zusammengefasst. Diese Sendung ist jeweils am Sonntag um 18 Uhr im TV zu sehen.

Ohne Sieg in die Saison

In der Vorbereitung konnte Sion den Worten noch keine Taten folgen lassen. In fünf Testspielen gab es fünfmal ein Unentschieden, viermal endete die Partie 0:0. Zum Super-League-Auftakt am Freitag treffen die Walliser auf den FC Basel. Spätestens dann wird sich zeigen, ob den Worten auch Taten folgen – auch wenn Behrami wegen seiner Verletzung wohl noch nicht dabei sein wird.

Video
Als der FC Sion den FC Basel zum Saisonauftakt deklassierte (Sport aktuell vom 04.07.2001)
Aus Sport-Clip vom 17.07.2019.
abspielen

8 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.