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Super League St. Gallen und Luzern treten auf der Stelle

Der FC St. Gallen und der FC Luzern haben sich in der 23. Super-League-Runde 1:1 unentschieden getrennt. Dimitar Rangelov rettete den Innerschweizern mit einem verwandelten Penalty in der 90. Minute einen Punkt.

St. Gallen ging bereits nach 18 Sekunden in Führung. Unglückliche Figur aus Luzerner Sicht war dabei Tomislav Puljic. Der Innenverteidiger lenkte eine Flanke von Roberto Rodriguez völlig unbedrängt ins eigene Tor. Der Ausgleich für die Luzerner fiel erst in der Schlussphase. Nach einem Foul von Ivan Martic an Mahmoud Kahraba verwertete Dimitar Rangelov den fälligen Penalty zum 1:1.

St. Gallen in der Rückrunde weiter sieglos

Das späte Gegentor war für St. Gallen äusserst ärgerlich. Nach dem frühen Führungstreffer hatten die Ostschweizer das Geschehen über weite Strecken gut im Griff. Zudem konnten sie ab der 75. Minute nach einer gelb-roten Karte gegen Luzerns Florian Stahel in Überzahl agieren. Aus diesem Vorteil schlug das Team von Coach Jeff Saibene aber keinen Nutzen und muss damit weiter auf den 1. Sieg in der Rückrunde warten.

Luzerns Schlussoffensive belohnt

Für Luzern war es derweil ein gewonnener Punkt. Nach einem einmal mehr katastrophalen Start - zum 5. Mal in Folge gerieten die Zentralschweizer in den ersten 10 Spielminuten in Rückstand - taten sich die Luzerner lange Zeit sehr schwer. Erst nach dem Platzverweis gegen Stahel schien das Team von Coach Carlos Bernegger wachgerüttelt. Der späte Ausgleichstreffer war der Lohn für die darauf folgende Schlussoffensive.

«In Anbetracht der Umstände mit dem schlechten Start und der gelb-roten Karte kann ich mit dem Punkt leben», sagte Bernegger. Nicht zufrieden ist der Argentinier hingegen mit den Leistungen seines Teams in den letzten Wochen. In den letzten 5 Spielen holten die Luzerner nur gerade 4 Punkte.

6 Kommentare

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  • Kommentar von Fabio Del Bianco, Spiez
    Beiden Mannschaften merkte man an, dass sie zurzeit in der Krise stecken. Die Körpersprache zeigte dies deutlich. Das Unentschieden geht so in Ordnung, auch wenn St. Gallen etwas mehr vom Spiel hatte. Die gelbrote Karte (Stahel) ist überzogen, der Elfmeter ist OK. Beide Teams werden jedoch Europa NUR auf der Landkarte "sehen".
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  • Kommentar von rdg, goldau
    Katastrophe Luzern. Das dritte Spiel das Luzern in der letzten minute oder Nachspelzeit noch rettet. Wie kann man nur so viel Glück haben
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  • Kommentar von Matthias Schönenberger, Riehen
    Die gelb-rote Karte ist ja ein Skandal! Er spielt völlig normal den Ball, kann dan natürlich nicht einfach verschwinden und der Gegenspieler läuft ihm in die Beine. Stahel hat mehr als deutlich nur den Ball gespielt. Und da heisst es dann immernoch dass nur Basel vom Schiedsrichter profitieren würde!
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