St. Gallen - YB: Mächtig Zunder im Spiel

Weder das hoch gehandelte YB noch St. Gallen haben in dieser Saison bislang ein Feuerwerk zünden können. Die Frage ist nun: Gelingt es ihnen im Direktduell ausgerechnet am Nationalfeiertag? Falls nicht, dürfte bei einem der Teams Feuer im Dach sein.

Handschlag zwischen Uli Forte und Jeff Saibene.

Bildlegende: Spürbare Anspannung YB-Trainer Uli Forte (links) und Jeff Saibene, sein Gegenüber bei St. Gallen, begegnen sich in der AFG-Arena. Keystone

In den Meisterschaftspartien zwischen St. Gallen und YB war letzte Saison regelmässig Zündstoff im Spiel. Es waren torreiche Begegnungen – entweder fielen je vier und einmal sogar sechs Treffer.

So warmgelaufen scheinen die Mannschaften in der neuen Meisterschaft noch nicht zu sein. St. Gallen mühte sich bei der Saisoneröffnung zu einem 2:0-Heimerfolg gegen Aufsteiger Lugano ab, unterlag dann aber im Wallis mit 0:1.

«  Ich bin kein Sesselkleber. Wenn man das Gefühl hat, ich sei der Falsche, dann soll man mir das sagen. »

Uli Forte
YB-Coach

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Zusammenfassung CL-Quali YB - Monaco

6:12 min, aus sportaktuell vom 28.7.2015

Bei den Young Boys ist nach den 1:1-Remis gegen den FCZ sowie den FCL und in beiden Fällen einer verspielten Führung schon so etwas wie Ernüchterung eingekehrt. Die mit grossen Ambitionen gestarteten Berner klammern sich nun daran, dass sie zuletzt in der CL-Qualifikation gegen Monaco trotz negativem Ausgang (1:3) längst nicht mehr so gehemmt auftraten.

Forte an alter Wirkungsstätte im Fokus

Nach dem Hinspiel gegen die Monegassen richtete YB-Trainer Uli Forte den Fokus schleunigst nach vorn: «Jetzt zählt nur eins: die AFG-Arena. Dort wollen wir unbedingt unseren ersten Dreier einfahren.» Der letzte YB-Auswärtserfolg in der Ostschweiz kam am 13. März 2011 zustande. Der nächste Versuch wird am Samstag gestartet, aufgrund des Nationalfeiertags zur ungewohnten Ankickzeit um 15:00 Uhr.

Forte weiss, dass er mit den Young Boys in der Schuld steht, hat aber kein Verständnis dafür, dass gegen seine Person erneut eine Kampagne entfacht ist. «Ich bin kein Sesselkleber. Wenn man das Gefühl hat, ich sei der Falsche, dann soll man mir das sagen», liess er sich in der Berner Zeitung zitieren. Trotzdem könnte ausgerechnet an der ersten Super-League-Trainerstation des 42-Jährigen über dessen Zukunft befunden werden.

Saibene gibt sich unbeeindruckt

Sein damaliger Nachfolger Jeff Saibene ist beim Gegner nach wie vor im Amt, wenn auch nicht immer unumstritten. Auch für den Luxemburger hat das Aufeinandertreffen mit YB keinen wegweisenden Charakter. «Ich denke nicht, dass man bereits nach der 3. Runde davon reden kann. Die Saison ist noch lang, es kann noch viel passieren», sagte er dem St. Galler Tagblatt.

Sendebezug: SRF zwei, sportpanorama, 26.07.2015 18:15 Uhr

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YB kommt gegen Luzern nicht über ein 1:1 hinaus

4:54 min, aus sportaktuell vom 25.7.2015

Video «Fussball: Super League, Sion - St. Gallen» abspielen

St. Gallen vergibt Penalty und verliert in Sitten

5:55 min, aus sportpanorama vom 26.7.2015

Liveticker-Hinweis

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