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Super League Starker FCL beendet die Basler Heimserie

Alex Frei hat als Sportchef des FC Luzern eine erfolgreiche Rückkehr nach Basel gefeiert. Sein Team gewann nach einer überzeugenden Leistung verdient mit 3:0 und stoppte damit den Lauf des FCB in der Meisterschaft.

Legende: Video Basel - Luzern («sportpanorama») abspielen. Laufzeit 05:49 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 28.04.2013.

Letztmals hatte der FCB Ende November in Thun (2:3) ein Meisterschaftsspiel verloren. Seither überzeugte das Team von Murat Yakin insbesondere im heimischen «Joggeli». 7 Siege und 1 Unentschieden lautete die eindrückliche Bilanz. Das 0:3 gegen Luzern war die erste Heimniederlage unter Yakin in der Super League überhaupt.

Gygax mit dem 1. Tor seit August

Der FC Luzern demonstrierte eindrücklich, wie ein Auswärtsteam im «Joggeli» auftreten muss. Die Innerschweizer verteidigten kompakt und kompromisslos und setzten mit Kontern offensive Nadelstiche. Wenn der FCL vors gegnerische Tor kam, dann wurde es praktisch immer gefährlich. Dabei profitierten die Luzerner allerdings auch von der hohen Fehlpassquote der Gastgeber. Das Mammut-Programm der letzten Wochen hat sichtlich Spuren hinterlassen.

Luzern schliesst Konter erfolgreich ab

Bei den Gegentreffern machten die FCB-Akteure keine gute Figur. Beim 1:0 spielte Tomislav Puljic einen herrlichen Pass genau in die Schnittstelle der Abwehr auf Daniel Gygax, der mit seinem 1. Treffer seit August das Skore eröffnete. Kurz vor der Pause brach der pfeilschnelle Adrian Winter auf der rechten Seite durch und bereitete so das Tor von Xavier Hochstrasser vor. Der Mittelfeldspieler traf aus rund 18 Metern in die rechte hohe Ecke.

Zwar vermochte der FCB die Pace in der 2. Halbzeit etwas zu erhöhen, eine Aufholjagd blieb aber aus. Die beste Chance zum Anschlusstreffer besass Fabian Frei, der in der 63. Minute nur den Pfosten traf. Auf der Gegenseite machte Winter mit seinem Treffer 7 Minuten später - erneut nach einem Konter - alles klar.

Der FCL verschafft sich etwas Luft

Mit dem überzeugenden Sieg in Basel konnte Luzern den Abstand auf Schlusslicht Servette, dessen Spiel am Samstag verschoben wurde, auf zwischenzeitlich 9 Punkte ausbauen. Der FCB hingegen hat die Chance verpasst, Kapital aus dem Ausrutscher von GC gegen Thun zu schlagen. Die Basler führen die Tabelle weiterhin mit 3 Punkten Vorsprung auf die Zürcher an.

23 Kommentare

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  • Kommentar von R.F., Basel
    schauen wir uns die statistik zwischen den zweien doch mal an: in den letzten 56 begegnungen in der NLA konnte der FCL ganze 15 siege einfahren, super statistik! VizeSM und Cupfinal, freut mich dass euch diese riesen erfolge soviel bedeuten. möglich gemacht habens die basler yakins und seitdem beide weg sind .. dann holen wir halt den nächsten basler! ok der fcb ist kein EU topteam obwohl er im semifinal der EL steht, aber gegenüber dem FCL weiss man in europa zumindest dass der FCB existiert.
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  • Kommentar von Mr. Smith, CH
    Zitat Hans Koller, Basel beim Bericht GC-Thun: "Huch, GC, wieso habt ihr denn jetzt verloren? Ihr habt doch das grössere Budget als Thun? Sollte nicht der mit mehr Geld gewinnen? Jetzt versteh ich gar nichts mehr.." Tja, lieber Hans Koller, dann verstehe ich jetzt beim FCB mit diesem Budget auch so einiges nicht mehr!
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  • Kommentar von Roli Hegglin, Menzingen
    an R.F. aus Basel: Geschenke von Basel an Luzern? In den letzten Spielen (auch Saisonübergreifend) hat der FCL immer sehr gut ausgesehen gegen den FCB (ausgenommen das Letzte 0:4). Ich glaube Basel hätte gestern gerne gewonnen, aber Murat muss damit leben, dass er noch lange kein europäisches Topteam trainiert, das hat das Spiel gestern mehr als aufgezeigt. Und eines darf man nicht aus den Augen verlieren...Basel muss mit diesem Budget logisch Meister werden, alles andere wäre beschämend.
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    1. Antwort von Bruno Imhof, Basel
      Herr Hegglin, zum Glück wird nicht immer die Mannschaft in den europäischen Ligen Meister mit dem grössten Budget, sonst müsste man ja gar nicht mehr Fussball spielen.... Basel muss vor allem deswegen Meister werden, weil a) die Schweiz sonst international vorerst von der Bildfläche verschwindet und b) unsere Meisterschaft einfach zu schwach ist, um nur Zweiter zu werden.
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