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Super League Sulejmani und Gerndt bändigen Basel

Die Young Boys haben dem bis anhin makellosen Meister Basel in der 9. Super-League-Runde die erste Niederlage zugefügt. Beim 4:3-Heimsieg im Stade de Suisse glänzten Miralem Sulejmani und Alexander Gerndt.

Legende: Video «YB - Basel: Die Live-Highlights» abspielen. Laufzeit 9:36 Minuten.
Vom 23.09.2015.

In der 4. Minute der Nachspielzeit hielten die knapp 20'000 Zuschauer im Stade de Suisse den Atem an: 4:3 stand es zugunsten von YB im 68. Aufeinandertreffen mit Basel, als sich Taulant Xhaka den Ball für einen Freistoss aus rund 25 Metern zurecht legte. Der FCB-Akteur zirkelte den Ball über die Mauer – doch YB-Keeper Yvon Mvogo kratzte das Leder aus der rechten Ecke und hielt den Berner Sieg fest.

Hütters perfekte Bilanz

Damit war die erste Saisonniederlage des Teams von Urs Fischer ebenso perfekt wie der Traum-Einstand von YB-Coach Adi Hütter: Der Österreicher steht mit den Hauptstädtern nach 3 Spielen mit 3 Siegen da. Und Mvogo belohnte sein Team für eine starke Leistung in einer äusserst attraktiven Partie. Zu den Matchwinnern avancierten bei den Bernern Miralem Sulejmani und Alexander Gerndt mit jeweils zwei Toren.

Legende: Video «Sulejmanis sehenswertes Solo zum 2:1» abspielen. Laufzeit 1:19 Minuten.
Vom 23.09.2015.

Sulejmanis glänzender Abend

Sulejmani bescherte dem Gastgeber einen perfekten Beginn: Bereits in der 5. Minute traf der Serbe nach einem glänzenden Solo zum 1:0. 40 Minuten später und nach dem zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich durch Breel Embolo gelang ihm nach einer feinen Einzelleistung der neuerliche Führungstreffer.

Gerndts spezielle Geschichte

In der 2. Halbzeit kürte sich Gerndt mit den Toren zum 3:1 und 4:2 zum zweiten Berner Matchwinner. In der 65. Minute liess er FCB-Keeper Tomas Vaclik mit einem Hackentreffer alt aussehen. Und in der 81. Minute gelang ihm das, was später zum «Game-Winnig-Goal» werden sollte. Der Nordländer traf nach einem Vaclik-Ausflug etwas glücklich zum 4:2.

Nach Verletzungssorgen zu Saisonbeginn war es für den YB-Offensivmann der zweite Meisterschaftseinsatz seit seiner Rückkehr. Schon in der Vergangenheit hatte er gegen Basel stets Spiele der Extreme erlebt: So verletzte er sich entweder schwerwiegend oder aber er glänzte – heuer aus seiner Sicht zum Glück Letzteres.

Legende: Video «Das Rencontre zwischen Xhaka und Steffen » abspielen. Laufzeit 1:16 Minuten.
Vom 23.09.2015.

Basels unbelohnte Aufholjagd

Nach beiden Gerndt-Toren liess der Basler Anschlusstreffer jeweils nicht lange auf sich warten: Zunächst traf Marek Suchy (74.) wie Embolo nach einer Standardsituation, ehe Marc Janko (90.) die hektische Schlussphase einläutete. Doch der Ausgleich wollte der Fischer-Equipe bekanntlich nicht mehr gelingen.

Zusätzlich ärgern dürfte den Leader der Platzverweis gegen Xhaka, der sich nach dem verpassten 4:4 und einem Wortgefecht mit Renato Steffen zu einer Tätlichkeit hinreissen liess. Damit waren beide Teams am Ende nur noch zu Zehnt auf dem Rasen, nachdem Jan Lejcaks nach der zweiten gelben Karte vorzeitig unter die Dusche geschickt worden war (88.).

Nach dem 4. Saisonsieg belegt YB mit 9 Punkten Rückstand auf den Leader den 3. Tabellenplatz.

Läutet YB damit eine Aufholjagd ein?

  1. Ja, die Berner starten unter Hütter durch
    %
  2. Nein, das war nur eine kleine Schwäche des FCB
    %

Vielen Dank für Ihre Teilnahme.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 23.9.15, 20:00 Uhr

108 Kommentare

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  • Kommentar von Rober Honegger, 86 greifensee
    Das erste gool hat den golli in hat gehabt .das keins golli gewessen schili fehler
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    1. Antwort von Silvan Bader, Bern
      So in unnötiger Kommentar...
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  • Kommentar von H.Hostettler, Schwarzenburg
    Auf jeder Spielerbank sitzen einige Betreuer, diese könnten nach dem Schlusspfiff Spieler wie die erwähnten Steffen und Xhaka abholen um Unsportlichkeiten und Karten zu vermeiden. Nützt keiner Mannschaft wenn solche Spieler gesperrt werden. Und hier hat es Kommentare wie "das nächste mal Grätsche..." usw, die haben etwa Xhaka/Steffen-Niveau und wären auch rot-würdig.
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    1. Antwort von Joe Schweizer, Basel
      Jetzt die Spielerbank in die Verantwortung zu nehmen ist billig. Verantwortlich für das Rencontre sind alleine die beiden Spieler selbst. Und zwar beide. Ich hoffe das auch Steffen für seine unnötige aktion seine Strafe bekommt! Worte können dasselbe bewirken wie Hände!!
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    2. Antwort von H.Hostettler, Schwarzenburg
      Doch Joe Schweizer, die Clubverantwortlichen sind nicht nur fürs gute Spiel zuständig.
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  • Kommentar von D.Heutschi, Basel
    Klasse Spiel und verdienter Sieg für YB. Heute hat für YB fast alles gepasst. Ob YB jedes Spiel zu so einer Leistung fähig ist wird sich zeigen auch ob der FCB sich für so Spiele nochmals steigern kann in Zukunft sei dahingestellt. An alle die Steffens Provokation als Teil des Spiels sehen und jene die Xhakas Aktion als gerechtfertigt sehen. Schaut über eure Farben hinweg. Sperrt man Xhaka zurecht für drei Spiele und Steffen ebenso verdient für 1-2 wären solche Aktionen bald Geschichte.
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    1. Antwort von stefan salvisberg, bern
      Ich sage ja nicht dass ich Provokationen gutheisse, nur eben ist das teil des Spiels und es fängt ( leider ) bereits im Juniorenalter an! Ich gehe mal davon aus das Steffen maximal für 2 games gesperrt wird und xhaka für 3! Dies ist so der normale standart! Alles andere finde ich übertrieben
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