Super-League-Anspielzeiten: «Wir haben aktuell die beste Lösung»

Im Gegensatz zu den grossen Ligen Europas gibt es in der Schweiz neu nur noch zwei Anspielzeiten. Dies sei aber gut so, sagt SFL-CEO Claudius Schäfer.

Die Pay-TV-Anbieter geben Milliarden für TV-Rechte aus. Deshalb wollen sie möglichst jedes Spiel einzeln verkaufen und vermarkten. Dies führt beispielsweise in Deutschland, England und Italien zu mehreren Anspielzeiten. Auch die Champions League bekommt neu einen zusätzlichen Start (19:00/21:00).

In der Schweiz gab es ebenfalls Überlegungen, die Spiele auf mehrere Termine zu verteilen. Der CEO der Swiss Football League, Claudius Schäfer, erläutert im Radio-Interview, warum man sich dagegen entschieden hat (und sogar von 4 auf 2 Zeiten reduziert hat):

  • Eine Spielansetzung an einem Freitag kam nicht in Frage, da sich 4 Teams ihr Stadion mit einem Einkaufszentrum teilen. Die Läden wollen wegen einem Fussballmatch nicht früher schliessen.
  • Die Konferenzschaltungen bieten für die Pay-TV-Sender zusätzlichen Mehrwert.