Zum Inhalt springen

Super League Thun drückt, Sion siegt

Sion ist mit einem glücklichen 1:0-Sieg in Thun in die neue Super-League-Saison gestartet. Das Tor erzielte Moussa Konaté in der 28. Minute.

  • Konaté erzielt sein 90. Super-League-Tor.
  • Thun-Captain Hediger fliegt vom Platz.
  • Der Thuner Da Silva trifft kurz vor Schluss nur die Torumrandung.

Der Thuner «Nuller» war komplett unnötig: Die Berner Oberländer dominierten die favorisierten Gäste von ennet dem Lötschberg praktisch über die gesamte Spielzeit.

Legende: Video Offside oder nicht? abspielen. Laufzeit 0:25 Minuten.
Vom 23.07.2017.

Dank Moussa Konaté jubelten zuletzt aber die Gäste. Der Senegalese schloss eine Vorlage von Kévin Constant in die Schnittstelle im 2. Anlauf zum Siegtor ab (28.). Allerdings stand er bei Constants Ballabgabe an der Grenze zum Offside. Konaté hatte dann auch die 2. und letzte Sion-Chance (66.).

Klares Thuner Chancenplus

Den Rest der Partie bestritt Thun praktisch im Alleingang, ohne indes zu reüssieren. Die grösste Chance hatte das Heimteam erst in Unterzahl (Dennis Hediger hatte in der 73. Minute die gelb-rote Karte gesehen), als Nuno Da Silva den Ball aus kurzer Distanz an die Latte setzte (86.).

Damit startete Thuns Marc Schneider mit einer Heimniederlage in seine Cheftrainer-Karriere. Sein Gegenüber, der letztjährige Lugano-Coach Paolo Tramezzani, setzt seine Erfolgsserie vorerst auch im Wallis fort.

Das Zitat

Schneider: «Wir hatten gefühlte 80 Prozent Ballbesitz. Die Niederlage ist sehr bitter. Alles war positiv, ausser das Resultat.»

Sendebezug: SRF zwei, «Goool», 23.7.17

1 Kommentar

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Fabio Del Bianco (fäbufuessball)
    Die mieseste aller Niederlagen ist das für mich. Statt das dieses Spiel "ganz normal" 3 oder 4-1 für Thun ausgeht, muss man eine Niederlage erklären. Die ganze Thuner Leistung verliert an Wert, weil das Resultat etwas ganz anderes sagt. Auf der anderen Seite musste sich Paolo Tramezzani in Floskeln und Allgemeinplätzchen flüchten, weil ein tolles Resultat nicht mit einer schlechten Leistung zu erklären ist. Verkehrte Welt.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen