Thun-FCB: Zuffis Rückkehr in die Stockhorn-Arena

Ein Meister mit dem Punktemaximum und ein punkteloser Vizemeister: Die Ausgangslage vor dem 3. Super-League-Spiel könnte für Basel (in Thun) und GC (gegen Sion) nicht unterschiedlicher sein. Ein besonderes Spiel wird der Match in Thun für Basels Luca Zuffi.

Luca Zuffi

Bildlegende: Luca Zuffi Der Mittelfeldspieler des FC Basel tritt am Samstag bei seinen Ex-Kollegen an. Keystone

Von 2012 bis vor wenigen Wochen spielte Luca Zuffi für den FC Thun. Mit seinem neuen Klub Basel kehrt er am Samstag in die Thuner Stockhorn-Arena zurück. «Ich freue mich riesig auf dieses Spiel», so der Mittelfeldspieler, der in der Saison 2012/13 ausgerechnet gegen Basel sein einziges Saisontor erzielte.

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21.4.13: Zuffis Tor gegen Basel

0:31 min, aus sportpanorama vom 21.4.2013

Zuffi zeigt Respekt vor seinen Ex-Kollegen: Thun wolle «zuhause das Spiel bestimmen» und sei konterstark. «Zudem spielen wir dort auf Kunstrasen, was für uns ungewohnt ist.»

Kakitani mit SL-Debüt?

Auch FCB-Coach Paolo Sousa sagt: «Das wird ein schwieriges Spiel. Thun spielt aggressiv. Sie sind sehr stark mit Ball, aber auch ohne Ball.» Der Portugiese kann wieder auf den genesenen Philipp Degen zählen, dafür ist Arlind Ajeti fraglich. Möglich ist, dass die Neuverpflichtungen Yoichiro Kakitani und Walter Samuel ihr SL-Debüt geben.

Fischer will endlich Basel schlagen

Thun hat unter Coach Urs Fischer noch nie gegen Basel gewonnen. Das will der Zürcher ändern: «Wir wollen endlich drei Punkte gegen den FCB», so Fischer. In diese Saison sind die Berner Oberländer gut gestartet. Punktgleich, aber mit einem Mehrspiel liegen sie direkt hinter Basel auf dem 3. Tabellenplatz. Dennoch liegt laut Fischer nach den zahlreichen Wechseln «noch viel Arbeit vor uns. So müssen beispielsweise die neuen Spieler noch besser ins Team integriert und die Abwehr stabilisiert werden.»

GC bereits unter Druck

Im Abendspiel empfangen die Grasshoppers den FC Sion. Die Zürcher benötigen nach den drei Pflichtspiel-Niederlagen (FCZ, Thun, Lille) einen Befreiungsschlag. «Wir müssen jetzt alles daran setzen um gegen Sion zu punkten», so Coach Michael Skibbe. «Dafür müssen wir uns aber klar steigern.» Oder in den Worten von Mittelfeldspieler Amir Abrashi: «Es muss jetzt jeder den Finger aus dem A... nehmen, dann kann es endlich aufwärts gehen.»

Sendebezug: Radio SRF 4 News, Morgenbulletin, 02.08.14 07:10 Uhr

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Letztes Direktduell zwischen Sion und GC

1:15 min, aus sportpanorama vom 18.5.2014