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Super League Thun und Sforza gehen getrennte Wege

Ciriaco Sforza ist ab sofort nicht mehr Trainer des FC Thun. Wie die Berner Oberländer in einer Medienmitteilung bekanntgaben, wird der Vertrag mit dem 45-jährigen Aargauer in gegenseitigem Einvernehmen aufgelöst.

Legende: Video Thun-Präsident Markus Lüthi nimmt Stellung abspielen. Laufzeit 1:00 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 30.09.2015.

Die Konstellation habe sich nicht so entwickelt, wie sich das beide Seiten gewünscht hätten, meint Sportchef Andres Gerber. «Wir mussten leider einsehen, dass die Vorstellungen einer Zusammenarbeit nicht in dem Masse übereinstimmten, wie sie für eine beiderseitig zufriedenstellende Zusammenarbeit hätten aussehen sollen.»

Die Zeit beim FC Thun hat mich weitergebracht.
Autor: Ciriaco Sforza

Das bestätigt auch Sforza: «Die Zeit beim FC Thun war kurz und intensiv und hat mich weiter nach vorne gebracht. Leider hat die Gesamtkonstellation zum Schluss nicht mehr zu 100 Prozent gepasst. Es ist besser, sich in Gutem zu trennen und freundschaftlich verbunden zu bleiben.»

Bereits der 4. Trainerwechsel diese Saison

Ciriaco Sforza hatte das Amt beim FC Thun im Sommer als Nachfolger des zum FC Basel abgewanderten Urs Fischer angetreten. Nach nur 10 Runden kommt es nun zur vorzeitigen Trennung. Thun liegt in der Super League mit 7 Punkten auf dem vorletzten Platz.

Thun ist nach Zürich (Urs Meier), YB (Uli Forte) und St. Gallen (Jeff Saibene) bereits der 4. Klub, der in der noch jungen Saison einen Trainerwechsel vollzieht. Bis der FCT einen neuen Coach gefunden hat, wird Assistenztrainer Marc Schneider die Leitung der 1. Mannschaft übernehmen.

Sendebezug: SRF zwei, «sportpanorama», 27.09.2015, 18:15 Uhr

21 Kommentare

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  • Kommentar von M.Kaiser, Rebstein
    Jeder Verein glaubt, er müsse zu den Gewinnern gehören , dabei ist neben den guten Fussballern auch eine Portion Glück dabei . Der Trainer ist einzig der Psychologe der Mannschaft . Eine mental starke Mannschaft kann auch die besten Mannschaft schlagen wenn diese durch Glückstore des Gegners geschockt wird . Also Geduld scheint heutzutage verschwunden zu sein bei den Schnellschussmanagern der Vereine .Kommt einmal herunter vom hohen Ross , ihr seid oft grottenschlechter wie eure Trainer.
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    1. Antwort von Robert Meier, Zürich
      Da bin ich nicht ganz einverstanden. Der Trainer ist mehr als nur der Psychologe einer Mannschaft - sonst könnte ja jeder Trainer werden. Die ganze Taktik, die Trainingspläne, das Spielsystem, das Einstellen des Teams auf den kommenden Gegner, die Zusammenarbeit mit dem Rest des Vereins, mit Ärzten, Assistenten, Sportchefs, der Vereinsleitung usw. liegen in der Verantwortung des Trainers. Offenbar war man diesbezüglich mit Sforza nicht zufrieden und das wird seine berechtigten Gründe haben.
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  • Kommentar von Reto Gubler, Honeybeach
    Aufatmen. Ich befürchtete schon Schlimmeres für den FC Thun. Dass das Umfeld des FCT tiptop intakt ist, zeigt mir dieser frühe Wechsel. Da hat man die Krise schon gerochen, bevor sie richtig aufgetreten ist. Und auch ein Kompliment an Herrn Sforza; einvernehmlich auseinander zu gehen, ist zu einem solch frühen Zeitpunkt auch nicht üblich. Hoffe auf eine goldige Nachfolge
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  • Kommentar von Aimé Bonpland, La Rochelle
    Rezept eines Botanikers: Man verpflanze den Schällibaum von Chiasso nach Thun. Er wird im malerischen Berner Oberland wundervoll gedeihen und eine prächtige Blütephase erfahren.
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