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Titel mit 35 Jahren Wölfli: Treuer Ersatzmann macht den Meister

Der Grenchner schreibt im YB-Spiel gegen Luzern eine besondere Geschichte.

Seine Karriere war eigentlich schon zu Ende. Jahrelang fristete Marco Wölfli bei YB ein Los als Ersatzkeeper, erst hinter Yvon Mvogo, dann hinter David von Ballmoos. Doch der ehemalige Nati-Keeper bleibt YB treu, begnügt sich mit Auftritten im Cup.

Wölfli springt für Von Ballmoos ein

Dann verletzt sich Von Ballmoos im Januar schwer. Wölfli erhält das Vertrauen von Trainer Adi Hütter und rechtfertigt es mit starken Leistungen.

Und dann kommt dieses Spiel gegen Luzern, mit dem YB aus eigener Kraft und vor eigenem Anhang Meister werden kann. Beim Stand von 1:1 tritt Luzerns Valeriane Gvilia in der 76. Minute zum Penalty an – und Wölfli lenkt den Ball an die Latte. Nsame macht kurz vor Schluss mit seinem 2:1 die Berner Meisterträume wahr.

Im Interview direkt nach dem Schlusspfiff fehlen Wölfli die Worte. «Sehen Sie sich diese Stimmung an. Es ist einfach genial für ganz Bern. Keine Ahnung, was ich sonst noch sagen soll.» Und macht sich ans Feiern.

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