Urs Fischer: «Manchmal ist weniger mehr»

Der Höhenflug des FC Thun soll beim Gastspiel in Genf gegen Servette am Donnerstagabend seine Fortsetzung finden. Coach Urs Fischer lobt vor allem den Teamgeist der Mannschaft, muss seine selbstsichere Spieler aber auch immer wieder bremsen.

Urs Fischer.

Bildlegende: Erfolgs-Coach Urs Fischer läufts mit dem FC Thun derzeit rund. Keystone

Urs Fischer führte den FC Thun in der Rückrunde in 12 Einsätzen zu 20 Punkten - nur der FC Basel (27) und der FC Zürich (26) waren nach der Winterpause erfolgreicher als die Berner Oberländer.

Alles spricht für Thun

Mit einem Sieg bei Schlusslicht Servette kann Thun Kantonsrivale YB in der Tabelle wieder überholen. Und die Vorzeichen auf einen Sieg des FCT stehen alles andere als schlecht: Während die Thuner seit 6 Partien ungeschlagen sind, haben die Genfer die letzten 3 Spiele verloren und warten in der Meisterschaft seit über 9 Jahren auf einen Sieg gegen Thun.

Fischer: «Teamgeist ist ein wesentlicher Punkt»

Dass es bei Thun derzeit so gut läuft, hat für Fischer vor allem mit dem Teamgeist seiner Equipe zu tun. Es würden durchaus böse Worte innerhalb des Teams fallen, aber das werde dann schnell untereinander geregelt. «Das ist sicher ein wesentlicher Punkt. Die Probleme werden intern angesprochen und ausdiskutiert, auch unter den Spielern.»

Mehr Probleme bereitet dem Zürcher, dass er seine (zu) selbstsicheren Spieler immer mal wieder auf den Boden der Realität zurückholen muss. «Ein bisschen mehr Bescheidenheit wäre zwischendurch nicht das Dümmste. Aber dann muss ich ihnen halt klar machen, dass manchmal ein bisschen weniger eben ein bisschen mehr ist.»