Vaduz - Basel: Reisst heute eine Serie?

In der 14. Runde der Super League empfängt Vaduz den FC Basel. Obwohl der Meister die Reise ins Liechtenstein als klarer Favorit antritt, rechnen sich die Gastgeber Einiges aus – zumal es einen Klubrekord auszubauen gilt.

Von Niederhäusern vs. Traoré

Bildlegende: Von Niederhäusern vs. Traoré Szene aus dem ersten Saisonduell. EQ Images

Der FC Basel befindet sich in einer sportlichen Findungsphase. Zuletzt hinkte der erfolgsverwöhnte Serienmeister den eigenen Ansprüchen hinterher. In der Europa League mussten die «Bebbi» gegen den portugiesischen Vertreter Belenenses eine empfindliche Heimniederlage hinnehmen (1:2).

Vergangenes Wochenende kam der FCB zu einem schmeichelhaften Sieg gegen die Young Boys (1:0). Das Cupspiel vom Mittwoch gegen Muttenz – Derby hin oder her – stellte die Mannschaft von Urs Fischer nicht ernsthaft auf die Probe (5:1).

Trotz Baisse – Basel bleibt unangefochten

Obwohl die spielerische Leichtigkeit etwas abhanden gekommen ist, stimmen die Resultate. In der Liga ist Basel der Konkurrenz um Längen voraus. Seit der letzten und einzigen Saisonniederlage gegen YB Ende September ist der Meister bereits wieder 4 Spiele in Folge ungeschlagen.

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Basel schlägt Vaduz zum Saisonauftakt

1:55 min, vom 19.7.2015

Gelingt Vaduz eine Premiere?

Würde diese Serie ausgerechnet beim Gastspiel in Vaduz reissen, von den Buchmachern gäbe es eine schöne Stange Geld. Alle 9 bisherigen Super-League-Duelle haben die Liechtensteiner verloren, das Torverhältnis von 2:25 spricht eine deutliche Sprache.

Alles andere als ein weiterer Basler Erfolg käme also einer kleinen Sensation gleich. Doch Grund zur Hoffnung besteht für den Underdog. Im Rheinpark-Stadion tritt der Gastgeber seinerseits mit einer Serie im Rücken an. Die Vaduzer sind ebenfalls seit 4 Super-League-Spielen ungeschlagen – Klubrekord.

GC Favorit gegen Thun

Etwas wahrscheinlicher ist ein Heimsieg in der zweiten Partie vom Samstag. In 5 Heimspielen seit dem 2:3 gegen Basel Ende Juli haben die Grasshoppers 13 Punkte geholt. Das Offensiv-Quartett mit Munas Dabbur, Caio, Shani Tarashaj und Yoric Ravet erzielte bereits 29 Tore – 9 mehr als alle Thuner Spieler zusammen.

Thuns Bilanz unter dem neuen Trainer Jeff Saibene ist mit zwei Siegen in der Meisterschaft zwar makellos. Auswärts warten die Berner Oberländer in der Super League aber seit fünf Spielen auf einen Erfolg.

Sendebezug: SRF zwei, «sportaktuell», 28.10.2015, 22:30 Uhr

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