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Super League Victor Munoz wehrt sich gegen seine Absetzung

Neues Kapitel in der Trainer-Posse beim FC Sion: Victor Munoz akzeptiert seine Absetzung als Trainer durch Präsident Christian Constantin nicht. Dies lässt der Spanier über seinen Anwalt gegenüber einer Westschweizer Zeitung verlauten.

Legende: Video «Fussball: Victor Munoz will Trainerjob zurück» abspielen. Laufzeit 0:23 Minuten.
Vom 27.02.2013.

Victor Munoz wehrt sich. Einen Tag nach seiner Entmachtung durch Präsident Christian Constantin als Trainer des FC Sion, nimmt der Anwalt des Spaniers in einem Communiqué Stellung, welches der Westschweizer Zeitung Le Matin vorliegt.

Lizenz nicht zur Verfügung

Dabei wird betont, dass Munoz nicht bereit sei, als Spiel-Beobachter - wie es Constantin wünschte - zu fungieren. Auch weigert sich der ehemalige Barcelona-Spieler, seine UEFA Pro Lizenz dem Klub zur Verfügung zu stellen.

Munoz solle unverzüglich die Verantwortung für die 1. Mannschaft zurückgegeben werden. Eine andere Funktion werde der 55-Jährige nicht akzeptieren.

Gattuso mit den Papieren von Munoz

Präsident Constantin hatte Munoz nach der 0:4-Niederlage beim FC Thun seines Amtes enthoben, aber nicht entlassen. Dies aus dem Grund, weil der neue Verantwortliche, Spieler Gennaro Gattuso, im Gegensatz zu Munoz keine Trainer-Diplome besitzt.

8 Kommentare

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  • Kommentar von Michael Hunziker, 4456 Tenniken
    Wer in Sion das Trainer wird, hat das Wasser am Hals. In den letzten Jahren wurde dort kein Trainer angestellt, der vorher und nachher positiv aufgefallen wäre. CC macht was er will. Ihm reicht ein "Schatten mit Trainerdiplom". Er verheizt niemand. Alle sind freiwillig ins Ofenrohr gekrochen. Der wahre Skandal lässt sich in den Strategie-Etagen des SFV lokalisieren. Dort könnte man CC in die Schranken weisen. Material genug ist vorhanden. Aber es ist so schön Vorstand zu sein.
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  • Kommentar von Johnny Feierabend, Bern
    CC ist längst zur Lachnummer und für den Verband wohl zum Ärgernis geworden. Aber immerhin: Er bringt Spektakel in den eintönigen Schweizer Fussball-Alltag. Zumindest etwas Zirkus und Realsatire neben dem Platz. Das ist doch auch etwas. Jenen, die "unter" ihm arbeiteten, ist ja wohl klar, worauf sie sich einlassen.
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    1. Antwort von Viktor Nun Doch, Barcelona
      Sie fahren im allgemeinen Fahrwasser eines grösseren Problems. Wenn immer einer seine eigenen Wege geht, so, wie eben kein anderer, verkommt er zur Lachnummer. CC versucht Lösungen zu finden und lässt sich von den Verbänden nicht alles gefallen. Dafür gebührt ihm Dank. Ob man seine Ansichten teilt oder nicht, ist im Endeffekt egal. CC ist weit mehr als die tägliche Unterhaltung aus dem Wallis. Ohne solche Leute kommt keine Institution vorwärts.
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  • Kommentar von R. Burri, Rorschach
    Wo ist das Problem? Jeder wechselt freiwillig nach Sion. Und wer nicht hören (sehen und verstehen) will muss fühlen...
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    1. Antwort von Bruno Lüscher, Buchs AG
      Hoffentlich wird Ihnen morgen nicht Ihr Job gekündigt. Aber das wäre ja sicher kein Problem, Sie haben sich ja Ihren Arbeitgeber auch selber ausgesucht.
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