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YB ist mit Wicky in die Vorbereitung gestartet
Aus Sport-Clip vom 16.06.2022.
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Vieles anders beim Ex-Meister Bringen die Neuen YB auch neuen Schwung?

Nach einer verpatzten Saison 2021/22 ist in Bern vieles anders als noch vor der kurzen Sommerpause: Neben neuen Gesichtern auf dem Rasen trägt auch der Trainer einen neuen Namen.

Mit Raphael Wicky kehrt ein Mann in die Schweiz zurück, der im hiesigen Fussball bereits grosse Spuren hinterlassen hat. Sei es als Meister und mehrfacher Cup-Sieger mit dem FC Sion, 75-facher Nationalspieler oder zuletzt 2017/18 als Trainer beim FC Basel.

Noch viele Absenzen

«Ich bin froh, dass es endlich losgegangen ist», strahlte der 45-Jährige am Mittwoch beim 2. Trainingstag mit den Young Boys. Es gehe nun vor allem darum, die Mannschaft kennenzulernen – eine Aufgabe, die allerdings dadurch erschwert wird, dass derzeit noch viele Spieler auf Länderspielreise sind.

Wenn ich auf das Herz gehört hätte, wäre ich noch in Luzern, aber ich bin Sportler und suche Herausforderungen.
Autor: Filip Ugrinic

Auf die Frage, ob das derzeitige Kader auch das endgültige sein werde, meint Wicky: «Es kann gut sein, dass sich personell noch etwas ändern wird. Ich denke nicht, dass dies das definitive Kader sein wird.»

Morello ergänzt Trainerteam

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Nach Zoltan Kadar haben die Berner mit Giuseppe Morello einen weiteren Assistenztrainer verpflichtet. Der 36-Jährige hatte zuletzt die U18 des FCB trainiert und war auch als U17-Trainer der Schweizer Nationalmannschaft tätig.

Dass in genau einem Monat, am 16. Juli, Cedric Itten und Filip Ugrinic beim Saisonauftakt mit dabei sein werden, sollte allerdings klar sein. Das Duo wurde erst in den letzten Wochen aus Glasgow (Itten) und Luzern (Ugrinic) verpflichtet und mit langfristigen Verträgen ausgestattet.

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Wicky: «Bin froh, dass es losgegangen ist»
Aus Sport-Clip vom 16.06.2022.
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Bei YB den nächsten Schritt machen

Mit ihnen soll es für den Serienmeister der Jahre 2018-2021 wieder nach oben gehen, auch wenn beide betonen, dass über Saisonziele noch nicht gesprochen wurde.

Die grosse Konkurrenz macht die Spieler stärker
Autor: Cedric Itten

Gerade für Mittelfeldspieler Ugrinic war die sportliche Herausforderung aber einer der Gründe, warum er seinen Jugendklub verliess: «Ich habe mir die Zeit genommen, über den Wechsel nachzudenken und mit der Familie alles anzuschauen. Wenn ich auf das Herz gehört hätte, wäre ich noch in Luzern, aber ich bin Sportler und suche Herausforderungen.»

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Ugrinic: «Hätte ich auf das Herz gehört, wäre ich noch in Luzern»
Aus Sport-Clip vom 16.06.2022.
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Er wolle bei den Bernern den nächsten Schritt vorwärts machen. Dass es ihm als Neuankömmling leichter gemacht wird, denkt der 23-Jährige nicht: «Hier wird dir nichts geschenkt. Wir haben 22 hungrige Spieler. Jeder wird sich aufdrängen wollen und am Ende entscheidet der Trainer.»

5 Stürmer für 2 Plätze

Einen Freifahrtschein wird auch Itten kaum kriegen. Mit dem Mann, der aus Glasgow zurück in die Schweiz kommt, verfügen die Berner über ein Überangebot im Sturmzentrum.

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Itten: «YB wollte mich unbedingt, das habe ich sehr geschätzt»
Aus Sport-Clip vom 16.06.2022.
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Jordan Siebatcheu, Jean-Pierre Nsame, Wilfried Kanga, Yannick Toure und Itten werden sich um 1 oder 2 Plätze balgen müssen. «Die grosse Konkurrenz macht die Spieler stärker», wiegelt Itten ab. «Es ist viel Qualität vorhanden und wir können voneinander lernen.»

Voneinander lernen: etwas, das YB in der kommenden Saison verinnerlichen soll – damit aus dem vielen Neuen auch etwas Erfolgreiches entsteht.

SRF zwei, Sportflash vom 15.06.2022, 22:35 Uhr;

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31 Kommentare

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  • Kommentar von Roland Gasche  (NachDenker)
    „wenn ich auf mein Herz gehört hätte, wäre ich in Luzern geblieben“. Mit dieser Haltung, sprich ohne Herz für YB zu spielen, wird nicht funktionieren. Ich weiss nicht was diese Aussage soll, da kommt mir doch glatt die Doppeladlergeschichte von Nati Spielern in den Sinn. Ugrinic, du hast bei deinem neuen Arbeitgeber 100% abzuliefern, sonst gehst du besser zurück nach Luzern.
    1. Antwort von Stefan Kammermann  (LOUIS99)
      Man muss ja nicht jedes Wort im Mund umdrehen. Wie soll er sonst seine Gefühle aktuell beziffern? Er ist 23! Er wird bestimmt Gas gebeb um sich zu entwickeln, Vertrouen und Stolz für die Farben müssen sich nun erst einmal entwickeln.
      Aus der Ferne immer einfach, wenn selbst man ein Interview geben würde.. naja!
  • Kommentar von Peter Varrin  (Peter V.)
    „Über die Zielsetzungen wurde noch nicht gesprochen“. Denke einer von zwei möglichen Titeln sowie europäisch überwintern scheint mir bei diesem Kader eine reale Zielsetzung zu sein!
    Viel Glück dem Berner Team.
  • Kommentar von Martin Gebauer  (Mäde)
    Mich stört es, dass hier den Fussballern so oft Geldgier unterstellt wird. Wer sich weiterentwickeln will, muss aus der Komfortzone raus. Klar, dass YB mehr zahlt, Ugrinic muss aber auch mehr liefern und den nächsten Schritt machen. Ich finde es bemerkenswert, wie gelassen man in Bern auf die letzte Saison reagiert. Mir gefällt diese Bodenständigkeit und Seriosität. Diese steht im Kontrast zum panikartigen Aktionismus des Herrn Degen, der gerade den letzten Kredit verspielt.
    1. Antwort von Master Royale  (maro)
      Seit wann kommen von Ihnen so wohlwollende Kommentare gegenüber YB. Das tönte letzte Saison meistens anders und wenn ich mich recht erinnere, haben sie mehrfach Christoph Spycher kritisiert und nun bewundern sie die Bodenständigkeit und Seriosität in Bern. Ihre Abneigung gegenüber YB hat also etwas abgenommen...Wünsche dem FCZ erfolgreiche Championsleague-Qualifikation. Gruss aus Bern