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Super League YB legt einen optimalen Saisonstart hin

Die Young Boys haben im ersten Spiel der neuen Super-League-Saison nichts anbrennen lassen und den FC Sion vor heimischem Publikum souverän mit 2:0 bezwungen. Neo-Coach Uli Forte durfte mit dem Gezeigten seiner Mannschaft zufrieden sein.

Legende: Video Spielbericht YB - Sion («sportaktuell») abspielen. Laufzeit 4:23 Minuten.
Vom 13.07.2013.

Ins Zentrum rückte an diesem hochsommerlichen Samstagabend das Berner Sturmduo Alexander Gerndt/Michael Frey. Die beiden Offensivakteure stachen aus dem starken YB-Kollektiv speziell heraus.

Erst trifft Gerndt, dann Frey

In der 10. Minute luchste Frey seinem Gegenspieler den Ball ab und bediente den freistehenden Gerndt, der keine Mühe bekundete, den Ball aus kurzer Distanz im Tor unterzubringen. Kurz vor der Pause traf Frey, der in der vergangenen Saison 8 Tore schoss, dann selbst. Der 18-Jährige war nach einem Freistoss von Moreno Costanzo per Kopf erfolgreich. Sions Neuzugang Vincent Rüfli konnte erst hinter der Torlinie klären.

Auch nach dem Pausentee war YB tonangebend. Dem wohl schönsten Spielzug der Partie blieb die Krönung jedoch verwehrt. Über den linken Flügel gelangte das Leder in der 47. Minute zu Frey, der seinen Sturmpartner Gerndt mit der Hacke in Szene setzte. Der Schwede, der am Sonntag seinen 27. Geburtstag feiert, traf mit seinem strammen Schuss jedoch nur die Latte.

Sion ideen- und konzeptlos

Den 19'322 Zuschauern im Stade de Suisse dürfte der animierte Auftritt ihrer Mannschaft gleichwohl gefallen haben. Sion war zu keinem Zeitpunkt in der Lage, den Berner Defensivriegel, angeführt vom neuen Abwehrchef Steve von Bergen, zu knacken.

«Der Start ist immer enorm wichtig, das gibt Selbstvertrauen und Mumm», sagte Forte nach dem Sieg und sprach seiner Mannschaft ein Lob aus: «Die Art und Weise, wie wir heute gesiegt haben, war überzeugend.»

3 Kommentare

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  • Kommentar von YB forever, Wankdorf
    Endlich wieder ein YB-Auftritt, wie er für ein ambitioniertes Team selbstverständlich sein sollte. Die Fans feiern bereits in grosser Euphorie und der Trainer ist des Lobes voll für sein Team. Das ist gut so, wenn auch Uli Forte nicht entgangen sein dürfte, dass gerade punkto Tempo, Raumaufteilung sowie körperlicher Präsenz und Ballverluste (Costanzo) vor allem im Mittelfeld noch einige Lücken zu schliessen sind. Der Weg zur schweizerischen Spitzenmannschaft ist noch weit.
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  • Kommentar von Fabian Salvisberg, Bannwil
    Uli Forte hat ganze Arbeit geleistet. Aus einem Hühnerhaufen ohne Lust und willen ein starkes Torgefährliches und auch Defensiv sehr starkes Team aufzubauen - und dies in nur ein paar Wochen. Wenn diese Leistung anhält sehe ich, dass auf YB wieder die guten Tage zukommen werden.
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  • Kommentar von Adrian Flükiger, Bern
    Die Sequenz mit dem abwinkenden Decastel sagt alles - das Theater bei Sion dauert an.
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