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Super League YB verspielt Sieg gegen Aarau

Die Young Boys sind in der viertletzten Super-League-Runde zuhause gegen Aarau nicht über ein 2:2-Unentschieden hinausgekommen. Die Berner verspielten innert 2 Minuten einen Zweitore-Vorsprung und müssen für die restlichen Spiele auf Raphael Nuzzolo verzichten.

Bis zur 72. Minute hatte alles nach einem problemlosen Sieg für die Berner ausgesehen. Michael Frey brachte das Heimteam bereits in der 2. Minute nach einer Hereingabe von Raphael Nuzzolo in Führung.

Nuzzolo trifft und bricht Schlüsselbein

Nach knapp eine Stunde traf dann Nuzzolo selber zur vermeintlichen Vorentscheidung. Der 30-Jährige profitierte von einer ungenügenden Abwehr von FCA-Keeper Swen König, der den gesundheitlich angeschlagenen Lars Unnerstall ersetzte.

Nuzzolo brach sich bei dieser Aktion jedoch das Schlüsselbein und musste unmittelbar nach dem Treffer ausgewechselt werden. Wie die Young Boys später mitteilten, ist die Saison für den Offensivspieler gelaufen.

YB hätte zu diesem Zeitpunkt auch höher führen können, doch ein Freistoss von Josef Martinez landete nach einer halben Stunde am Pfosten. Und kurz vor Nuzzolos Treffer rettete Juan Pablo Garat für den geschlagenen König knapp vor der Linie. Aarau trat offensiv kaum in Erscheinung und erweckte auch nicht den Anschein, das Ruder noch herumreissen zu können.

Aarauer Doppelschlag aus dem Nichts

Doch dem Team von Coach René Weiler reichten 2 Minuten und 2 hohe Bälle, um doch noch zum unerwarteten Punktgewinn zu kommen. Dante Senger traf in der 72. Minute zum Anschluss, nur kurz darauf sorgte Alexander Gonzalez für den Ausgleich. YB konnte in der Folge nicht mehr reagieren und wurde für die Nachlässigkeiten nach dem Zweitore-Vorsprung bestraft.

19 Kommentare

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  • Kommentar von G.Schneider, Liestal
    Ob sich Herr Forte wohl langsam fragt, ob er nicht besser bei GC geblieben wäre?
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    1. Antwort von Manu Negri, Pfäffikon
      9:0 in der Rückrunde sagt alles ! :D
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    2. Antwort von Basel1893, Basel
      Forte kennt ja kein Meister Titel also hat er alles richtig gemacht
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    3. Antwort von YB forever, Wankdorf
      Die Antwort ist: NEIN!
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  • Kommentar von jean passant, thun
    Ein Martinez wird an Thun ausgeliehen, blüht auf, schiesst reihenweise Tore, geht wieder zu YB und nichts läuft mehr. YB kauft sich einen Verletzten als Abwehrverstärkug, YB erwirbt einen Internationalen als Abwehrchef, seither spielt er deutlich unter seinem Niveau. YB könnte auch Robben, Christiano Ronaldo, Messi und Ibrahimovic zu schwachen Spieler mutieren lassen. In Bern hat man die totale Geld- und Talentverschleuderungsmaschine entdeckt. Ob dieser Verein überhaupt zu retten ist?
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    1. Antwort von Ybfan, Biel
      Bei martinez und vilo stimm ich dir zu. Bei von bergen nicht. In der hinrunde war er der vlt beste verteidiger der RSL. Doch seit veskovac weg und ein verletzter spieler an seiner seite ist, hat auch er die form verloren. Sobald kontonuität geschaffen wird (das wichtigste nun für yb) kommt das wieder besser
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    2. Antwort von Reto Munteler, Zürich
      @jean passant; YB wurde schon gefühlte 100 Male totgesagt und hat es trotzdem immer wieder geschafft, Hoffnung auf bessere Zeiten zu wecken. Bei diesem Verein bleibt irgendwie alles immer gleich. Das Nicht-Nutzen-Können von guten Ausgangslagen, das träge wirkende Spiel, die vielen Karten und die Titellosigkeit. Unglaublich: Seit über einem Vierteljahrhundert hat man das Gefühl: "Aber nächste Saison wird's endlich besser!", und wieder und wieder und wieder. Jährlich grüsst die Titellosigkeit...
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    3. Antwort von YB forever, Wankdorf
      Es ist eine Tatsache, dass sich die meisten zu YB gestossenen Spieler rückwärts entwickelten. Das ist kein Ruhmesblatt für den Trainer. Und es gibt noch viele andere Fragen: Weshalb hört das Team nach einer 2:0-Führung auf, Fussball zu spielen? Ich vermute Unstimmigkeiten im mentalen + gruppendynamischen Bereich. Es interessiert mich, wie die Profis menschlich zueinander stehen. Gestern blitzte zu Anfang und am Schluss kurz etwas ähnliches wie Spielfreude und Leidenschaft auf...also! Hopp YB!
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  • Kommentar von D. Daniele, Obergösgen
    Als YB Fan muss ich sagen, diese Mannschaft hat kein Spirit, der ganze Verein ist halb Tod.Da sehe ich mit einer gewissen Bewunderung und auch Achtung nach Basel, auch wenn es manchmal etwas viel ist , aber dort lebt eine ganze Region den FCB, und das sieht man oft auch auf dem Platz. Aber dort gibt die Initialzündung auch der Verein und die Mannschaft.Doch bei YB will jeder schnell Erfolg, aber keiner hat ne Ahnung wie man da hinkommt. Kommt hinzu das man einen schlechten Trainer geholt hat.
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