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Super League Zurückgebunden: GC mit Remis gegen St. Gallen

Die Grasshoppers haben in der 10. Super-League-Runde beim 1:1 zuhause gegen St. Gallen unnötig zwei Punkte abgegeben. Die mangelnde Chancenauswertung und ein zu Unrecht aberkanntes Tor lagen am Ursprung des Unentschiedens.

Legende: Video Zusammenfassung GC - St. Gallen abspielen. Laufzeit 6:03 Minuten.
Aus sportaktuell vom 26.09.2015.

Es ist ein 1:1, das sich für GC wohl wie eine Niederlage anfühlt. Das Team von Pierluigi Tami war St. Gallen vor heimischem Anhang vor allem in der 1. Halbzeit deutlich überlegen, konnte die Dominanz aber nicht in Zählbares ummünzen.

Lopar und Mutsch als Matchwinner der Espen

Zwar nickte Shani Tarashaj in der 53. Minute nach einem Corner per Kopf zum 1:0 für das Heimteam ein. Doch Mario Mutsch sicherte den Espen 20 Minuten darauf ebenfalls mit einem Kopfballtreffer den ersten Punktgewinn auswärts gegen GC seit zwei Jahren. Für den FCSG-Routinier war es der erste Meisterschaftstreffer seit 2011 (!).

Die Grasshoppers liessen damit eine gute Gelegenheit aus, bis auf einen Punkt zu Leader Basel aufzurücken. Denn Chancen hatten sie zuhauf gehabt. Doch entweder waren sie zu ungenau oder FCSG-Keeper Daniel Lopar zu gut. So parierte er beispielsweise einen Freistoss von Kim Källström glänzend (65.). Dazu gesellte sich für die Zürcher auch Pech.

Caio sitzt am Boden.
Legende: Wird umsorgt GC-Goalgetter Caio verletzte sich am Oberschenkel. EQ Images

Tarashaj-Treffer fälschlicherweise aberkannt

Denn in der 1. Halbzeit hatte der Ball schon dreimal hinter Daniel Lopar im Netz gezappelt. Aber Schiedsrichter Sascha Amhof entschied bei sämtlichen drei Toren auf Offside. Zweimal lagen die Offiziellen richtig (2. und 41.), einmal nicht: In der 6. Minute hatte Tarashaj nach einem Lattentreffer im Nachschuss getroffen und dabei nicht im Abseits gestanden.

Für die «Hoppers» gibt es einen weiteren Wermutstropfen zu verarbeiten: Goalgetter Caio wurde nach 19 Minuten mit Beschwerden am Oberschenkel ausgewechselt. Auf der Gegenseite durfte sich Trainer Joe Zinnbauer freuen, nach dem 1:0 gegen Thun auch in seinem 2. SL-Spiel mit den Ostschweizerin gepunktet zu haben.

Sendebezug: Radio SRF 3, Abendbulletin, 26.9.15, 17:50 Uhr

18 Kommentare

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  • Kommentar von Diego, Schnee
    Was mir zu denken gibt, ist die Situation in der zweiten Hälfte beim Einwurf.Ein St.Galler hinkt aus dem Offside zurück, der Ball landet von einem St. Galler im out und sie hören auf zu spielen wegen einem ihrer hinkenden Mitspieler.Das Spiel war nicht unterbrochen! Bauer führt den Einwurf schnell aus und Dabbur steht mutterseelenallein vor Lopar. Dann pfeifft der Schiri ohne Grund ab, weil niemand der St. Galler so schnell schaltet?? Das ist der absoluter Skandal!Der Schiri gehört entlassen!
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    1. Antwort von Christian, Dietikon
      genau richtig, das war die skandalträchtigste Szene im ganzen Spiel! Aber wie meist, wurde sie vom SF unterschlagen, denn die Zusammenfassungen gehen immer 6 Min. egal, ob es 0:0 oder 4:4 wird....
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  • Kommentar von Samuel S., Maienfeld
    Ich verstehe die ganze Aufregung über das aberkannte Tor nicht. Beim zweitletzten Pass mit dem Kopf stand der Spieler klar im Offsiede, weshalb das Tor zurecht nicht zählte!
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    1. Antwort von Moe Mentmal, Zürich
      Bitte mal das Fussballreglement aufschlagen und nach "passives Abseits" suchen. - Dann staunen und lernen... Schade, wenn Basel so (mal wieder?) indirekt bevorteilt wird. In der Winterpause geht dann Dabbur und Basel oder YB kaufen sich einen Schlüsselspieler von GC und wir versinken wieder im Mittelfeld. Schade, aber ich geniesse diesen kreativen Offensivfussball jetzt trotzdem.
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    2. Antwort von Marco Riederer, Zürich
      Samuel hat absolut recht. Beim Kopfball nach dem Pfostenschuss steht Dabbur AKTIV im Abseits, er nimmt den Ball ja an und leitet ihn an Tarashaj weiter (dort dann kein Offside). Moe, schade dass du dich hier als schlechter Verlierer präsentieren musst und wieder mal die Neidkarte in Richtung Basel spielst, anstatt einfach zu akzeptieren dass Basel momentan die bessere Mannschaft hat.
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  • Kommentar von Caio Aufdensetzer, Zürich
    Da musste wohl jemand schauen, dass Dabbur nicht noch all zu viel mehr Punkte auf sein Konto kriegt :D Spass bei Seite: Ich frage mich, wie man nach einem Fehlentscheid bei der nächsten heiklen Szene bei gleicher Höhe noch einmal daneben pfeifen kann. Natürlich ist Irren menschlich (und kann auch in solcher Häufung auftreten), weshalb der Fehler auch nicht beim Schiedsrichtergespann (ich könnts ja nicht besser), sondern beim Verband, unfähig etwas an dieser miserablen Situation zu ändern, liegt
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