Warum Bosnien-Herzegowina freiwillig auf Zuschauer verzichtet

Am Dienstag steht das erste Kräftemessen zwischen der Nati und dem seit 1992 unabhängigen Bosnien-Herzegowina an. Wir haben Wissenswertes über die südosteuropäischen Fussballer zusammengestellt.

    • 1.
      Der Distanzschütze
      Was Nationalgoalie Asmir Begovic unter Spieleröffnung versteht, zeigte er 2013 im Dress von Stoke City. Nach nur 13 gespielten Sekunden drosch er den Ball ins 91,9 Meter entfernte Tor von Gegner Southampton. Als Treffer mit der weitesten Schussdistanz figuriert dieses Goal offiziell im Guinness-Buch der Rekorde.
    • 2.
      Das Objekt der Begierde
      Ob Miralem Pjanic noch lange für die AS Roma auflaufen wird, ist fraglich. Real Madrid und Bayern München buhlen angeblich um die Dienste des Mittelfeldspielers. Gefürchtet ist der 25-Jährige wegen seiner Freistösse.
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      Pjanic ist ein Liebhaber des ruhendes Balles

      0:30 min, vom 21.10.2015

    • 3.
      Der grosse Unbekannte
      Trainer Mehmed Bazdarevic kennt hierzulande kaum einer. Ausser vielleicht im Grossraum Genf, wo er bei Etoile Carouge 1998-99 seine Spielerkarriere ausklingen liess.
      Porträt von Mehmed Bazdrarevic

      Bildlegende: Coach Mehmed Bazdrarevic Imago

    • 4.
      Die offensive Lebensversicherung
      Selten elegant, aber stets effizient: Edin Dzeko ist in Bosnien bereits eine lebende Legende. 44 Treffer in 72 Länderspielen bedeuten Landesrekord und unterstreichen seine Bedeutung fürs Team.
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      Dzeko trifft häufig per Kopf

      0:55 min, vom 24.11.2015

    • 5.
      Der ländliche Hexenkessel
      In der Hauptstadt Sarajevo stünde das Olympia-Stadion von 1984 mit einer Kapazität von 37'500 Zuschauern zur Verfügung. Doch Heimspiele finden jeweils in der Provinzstadt Zenica statt. Dort hat es nicht halb so viel Platz, dafür ist die Hütte immer voll und es hat keine störende Rennbahn ums Spielfeld.
      Atmosphäre im Satdion von Zenica

      Bildlegende: Platz für 18'000 Leute Im Stadion «Bilino Polje» trägt Bosnien-Herzegowina seine Länderspiele aus. Imago

    • 6.
      Der Hang zur Selbstüberschätzung
      «Wir hatten gedacht, es geht von selbst», stellte Verteidiger Sead Kolasinac nach der Barrage-Niederlage gegen Irland traurig fest. Tatsächlich neigt die bosnische Mentalität bei Erfolgen schnell zu Euphorie. Nachdem man 2015 zuvor nur gegen Belgien verloren hatte, erfolgte Ende Jahr in Dublin die Ernüchterung.
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      Irland beendet Bosniens EURO-Träume

      1:49 min, vom 16.11.2015

Sendebezug: Laufende Berichterstattung zur Schweizer Nati