Zum Inhalt springen
Inhalt

Test-Länderspiele Wembley: 10'000 kauften ein Ticket, 100 gaben ihres zurück

Unter höchsten Sicherheitsvorkehrungen wird am Dienstagabend das Freundschaftsspiel England - Frankreich ausgetragen. Das Interesse der Fans, live vor Ort dabei zu sein, ist gross. Trotz oder gerade wegen der Attentate von Paris.

Wembley
Legende: Wembley Am Dienstag im Frankreich-Kleid. Keystone

Vier Tage nach den Ereignissen von Paris gastiert Frankreich in einem gefüllten Wembley-Stadion. Als Reaktion auf die Attentate und die immensen Sicherheitsvorkehrungen haben die Fussballfans ihre Tickets nicht zurückgegeben, wie vom englischen Verband FA offeriert, sondern vielmehr noch zusätzliche gekauft.

Cameron zeigt sich solidarisch

Gemäss englischen Medien wurden seit Freitag 10'000 Billete verkauft, nur deren 100 retourniert. Im Stadion werden 80'000 Zuschauer erwartet, darunter auch Prinz William und Premierminister David Cameron.

Die FA hat die Zuschauer vorsorglich gebeten, frühzeitig im Stadion zu erscheinen, da die Eintrittskontrollen länger als üblich dauern werden.

Drei bewaffnete Sicherheitsbeamte im Wembley
Legende: Schwer bewaffnet Die Sicherheitsvorkehrungen in London sind grösser denn je. Keystone

Der aussergewöhnliche Rahmen zum Spiel:

  • Der Bogen des Wembley erleuchtet in Blau-Weiss-Rot.
  • Auf dem Stadion prangt die Parole der französischen Revolution: Liberté, Egalité, Fraternité.
  • Vor Spielbeginn soll gemeinsam die Marseillaise gesungen werden, der Text wird auf den Bildschirmen im Stadion eingeblendet.
  • Eine riesige Choreographie in den Farben der Trikolore ist geplant.
  • Vor Spielbeginn wird – wie bei allen anderen Fussballspielen vom Dienstagabend – eine Trauerminute abgehalten.
Legende: Video «Vertreten unser Land mit noch mehr Stolz»: Frankreichs Deschamps abspielen. Laufzeit 03:59 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 17.11.2015.

Sendebezug: Radio SRF 4, News, Morgenbulletin, 17.11.5, 09:00 Uhr

5 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Peter Escher, Leuk
    Partie Holland - Deutschland wurde abgesagt ..., wäre auch hier klüger .., oder ?!!!
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von alma lüscher, bern
    ob beirut, sinai, paris ...liberté, égalité, fraternité. es gilt diese werte insbesondere auch im interesse aller opfer, die dem dhihadistischen wahnsinn zum opfer gefallen sind, aufrecht zu erhalten. mut und entschlossenheit im gedenken der zahlreichen unschuldig getöteten menschen ist die richtige antwort auf taten von religiösen fundamentalistisch motivierten psychopaten, die in ihren psychosen herz und verstand verlieren.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Bernie Berner, Bern
    vergesst bitte vor lauter solidarität die über 200 russischen touristen nicht, welche auf dem heimflug über dem sinai von einer bombe zerfetzt wurden.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von Cem Cokyasar, Derendingen
      Vergesst bitte vor lauter Solidarität die vielen Zivilisten in Syrien, Irak, Kurdistan oder Afghanistan nicht, welche durch Luftangriffe oder Terroristen getötet wurden.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    2. Antwort von Kinan Derani, Bern
      um genauer zu sein waren es insgesamt 4 Millionen Menschen aus diesen ländern seit dem 2 WK. Ich könnte auch Muslime anstatt Menschen schreiben, aber dies ist eigentlich irrelevant! sollte zumindest. Die Ganze Welt zeigt ihre Solidarität mit Paris aber nur wenige einzelne haben (nicht einmal zeigen) Solidarität mit den Menschen aus dem Osten. Aber dies ist wenig verwunderlich, denn dort leben meistens Muslime und die werden mit dem Terror verknüpft. Somit entsteht bestimmt keine Sympathie :(
      Ablehnen den Kommentar ablehnen