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Zusammenfassung Schottland - Tschechien
Aus Sport-Clip vom 14.06.2021.
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2:0-Erfolg über Schottland Dank Tor aus knapp 50 Metern: Schick schiesst Tschechen zum Sieg

  • Tschechien feiert an der EURO 2020 einen gelungenen Auftakt und setzt sich in der Gruppe D 2:0 gegen Schottland durch.
  • Matchwinner im Glasgower Hampden Park ist Doppeltorschütze Patrik Schick, der per Traumtor aus knapp 50 (!) Metern reüssiert.
  • In der Gruppe E schlug die Slowakei überraschend Polen. Zudem trennten sich Spanien und Schweden torlos.

Ein kurzer Blick, ein Schuss und 12'000 ungläubige Zeugen im Glasgower Hampden Park. Über das Tor von Tschechiens Patrik Schick (52.) gegen Schottland wird man noch lange reden. Aus fast 50 Metern hatte er Keeper David Marshall übertölpelt. Freilich bieten sich Wortspiele an, doch von einem «schicken Tor» zu sprechen, würde zu kurz greifen. Vielmehr gelang dem Leverkusen-Stürmer ein veritabler Geniestreich.

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Schick zieht knapp hinter der Mittellinie ab
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Marshall war weit vorgerückt. Und obwohl er Schicks freche Intention rasch durchschaute, konnte er nur noch hilflos mitanschauen, wie sich der Ball über ihn zum 2:0 ins Gehäuse senkte. Schick seinerseits avancierte damit endgültig zum Matchwinner. Schon das 1:0 (42.) war auf das Konto des 25-Jährigen gegangen. Im Kopfballduell hatte er die nicht eben kleingewachsene schottische Defensive blossgestellt.

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Schick besorgt Führung per Kopf
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Die Fans, die nach der Pause noch am Bierstand verweilten, wurden dafür bestraft. Denn Schicks Traumtor fiel inmitten der besten Phase der Partie. Nach einer kampfbetonten ersten Halbzeit, in der sich primär die Defensivreihen um die starken Torhüter Marshall respektive Tomas Vaclik auszeichnen konnten, ging es nach dem Seitenwechsel sofort heiss her.

Tapfere «Bravehearts» scheitern an Vaclik und Effizienz

Nach einigen guten Aktionen des tschechischen Teams kam Schottland einem Treffer sehr nahe. Jack Hendry (48.) schlenzte den Ball an die Latte. Tomas Kalas bekundete zudem viel Glück. Der Tscheche fälschte denn Ball gleich zweimal derart ab (49./60.), dass zu einem Eigentor jeweils wenig fehlte. Auch in der Folge drückten die «Bravehearts» mächtig aufs Tempo, scheiterten jedoch jeweils an der eigenen Effizienz oder an Vaclik.

Nach 10 verpassten Endrunden in Serie (EM und WM) war den tapfer kämpfenden Schotten beim Comeback kein Glück beschieden. Vielmehr wird man die unterhaltsame Partie künftig wohl folgendermassen in Erinnerung behalten: Das Spiel, in dem Schick aus 50 Metern traf.

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Die Livehighlights bei Schottland – Tschechien
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Ausblick: Ost-Duell und ältestes Derby der Welt

Die Tschechen bestreiten am Freitag um 18 Uhr auch ihre zweite Partie in Glasgow, der Gegner heisst dann Kroatien. Schottland trifft drei Stunden später in London auf den ewigen Rivalen England – das älteste Duell im internationalen Fussball. Beide Spiele gibt es live bei SRF.

SRF zwei, sportlive, 14.6.2021, 15 Uhr;

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11 Kommentare

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  • Kommentar von Michael Fuchs  (mfuchs)
    Whoops. Ein gebildeter uneingebildeter Kommentator, der aus Namen Wortbilder bildet und die farbigen Bilder bebildert.
    1. Antwort von Bruno Müller  (Krötenprinz)
      Schlau wie ein Fuchs! :-)
  • Kommentar von Michael Scherrer  (Michael)
    Alle die glauben, das Mitsingen der Nationalhymne sei eine Garantie für Punkte wurden heute leider eines Besseren belehrt…
    1. Antwort von Peter Hugenberger  (HugenbergerP)
      Aber es ist eine Garantie für Leidenschaft!
    2. Antwort von Marc Christen  (MC84)
      Immer das nörgeln wegen der Nationalhymne. Besser wäre es eine Hymne ohne Text so wie Spanien. Und eine Garantie für leidenschaft ist es nicht nur weil einer die Hymne singt.
      Oder denken Sie die Spieler würden Leidenschaftlicher spielen wenn sie die Hymne singen müssten auf zwang? Soll doch jedem selbst überlassen sein ob er die Hymne singen will oder nicht. Die Schweiz hat gegen Wales nicht überzeugt. Lag aber am Fussball und nicht dem gesang
    3. Antwort von Martin Gebauer  (Mäde)
      @Hugenberger: Singen sie vor dem Sex jeweils die Nationalhymne? Ernsthaft, ich sehe keinen Zusammenhang zwischen gutem Fussball, Leidenschaft und dem Absingen von nationalistischen oder, wie bei uns, frömmlerischen Texten. Zudem kann ich verstehen, dass man als Andersgläubiger unsere Hymne definitiv nicht singen kann. Es wird Zeit für eine neue Schweizer Hymne, eine ohne Gott im Text.
    4. Antwort von Marc Christen  (MC84)
      Nein es ist auch keine Garantie für Leidenschaft.
      Wenn man jetzt die Hymne singt nur um gut da zu stehen, singt man die ja nicht mit Leidenschaft. Ich als Schweizer fühle die Hymne nicht also warum sollte ich die jetzt singen wenn ich null emotionen zur Hymne habe?
      Ich liebe die Schweiz und bin glücklich in CH, die Hymne fühle ich nicht. Ich fühle keine Hymne weil das für mich immer gezwungen klingt. Man muss ja singen sonst steht man dumm da vor dem Volk. Wie es jede EM/WM beweist
  • Kommentar von Liana Wild  (lianawild)
    Dieses Tor war wirklich krass!
    Respekt!