Fussballerinnen ja, Trainerinnen lieber nicht

Frauenfussball gewinnt zunehmend an Ansehen. Doch an der Seitenlinie stehen zumeist Männer. Woran liegt das?

Jill Ellis gewann 2015 mit den USA die Frauen-WM. Olympiasiegerinnen wurden die Deutschen ein Jahr später unter Trainerin Silvia Neid. Dennoch fristen weibliche Coaches ein Schattendasein im Frauenfussball. Weshalb und wie lange noch?

  • Tatjana Haenni (Präsidentin Frauen FC Zürich): «Der Frauenfussball ist zuletzt populärer und die Trainerjobs besser bezahlt geworden. Das hat zu normalem Marktkampf geführt – in den auch Männer eingriffen.»
  • Martina Voss-Tecklenburg (Trainerin Schweizer Frauen-Nati): «Fakt ist: Wir haben wenig Jobs im Frauenfussball, von denen man leben kann. Das ist gerade für Frauen mit Familien schwierig.»

Wieso versteht sich Haenni als Frauenförderin, setzt aber dennoch auf einen männlichen Trainer? Welche Vorteile sieht Voss-Tecklenburg bei einem weiblichen Coach? Das und mehr erfahren Sie im Audiobeitrag oben.