WM 2014 in Brasilien mit Torlinientechnik

Jetzt ist es offiziell: Die Schiedsrichter bei der Fussball-Weltmeisterschaft 2014 bekommen technische Unterstützung. Welches System genau zum Einsatz kommen wird, ist allerdings noch nicht bekannt.

Szenen wie an der WM 2010 zwischen Deutschland und England soll es in Brasilien nicht geben.

Bildlegende: Fälschlicherweise kein Tor Szenen wie an der WM 2010 zwischen Deutschland und England soll es in Brasilien nicht geben. Reuters

«In jedem Stadion wird ein WM-System installiert, das von den Spieloffiziellen vor den Partien jeweils getestet wird», schrieb die FIFA am Dienstag in einer Pressemitteilung.

Auch bei der WM-Generalprobe, dem Confed Cup (15. bis 30. Juni 2013) an gleicher Stelle, werde das System zum Einsatz kommen. Vorausgegangen war die «erfolgreiche Anwendung bei der Klub-WM» im Dezember 2012.

Entscheidung Anfang April

Bei der Klub-WM testete die FIFA die Systeme «GoalRef» (System zur Überprüfung strittiger Szenen mit einem Chip im Ball) und «Hawk-Eye» (aus dem Tennis bekanntes Kamera-System). Eine Entscheidung, welche Technik zum Einsatz kommt, soll Anfang April fallen. Bis im März können sich weitere Firmen bei der FIFA melden.

Keine Wembley-Tore mehr

Die letzten krassen Fehlentscheide an Grossanlässen waren an der WM 2010 Frank Lampards (Eng) nicht gegebenes Tor im Achtelfinal gegen Deutschland sowie Marko Devic' fälschlicherweise nicht anerkannter Treffer im EM-Gruppenspiel 2012 der Ukraine gegen England gewesen.

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Torlinientechnik an der WM 2014 («sportaktuell»)

0:21 min, vom 19.2.2013