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WM-Qualifikation Argentinien mit Nullnummer im Spitzenspiel gegen Kolumbien

Argentinien hat auf dem Weg an die Weltmeisterschaft 2014 einen Dämpfer erlitten. Das Team um Weltfussballer Lionel Messi kam im Spitzenspiel zuhause gegen Kolumbien nicht über ein torloses Unentschieden hinaus.

Lionel Messi (rechts) bei seinem Kurzauftritt im WM-Quali-Spiel gegen Kolumbien.
Legende: Blieb blass Lionel Messi (rechts) bei seinem Kurzauftritt im WM-Quali-Spiel gegen Kolumbien. Reuters

Argentinien bleibt trotz der enttäuschenden Nullnummer gegen Kolumbien mit 25 Punkten bei 4 ausstehenden Spielen Spitzenreiter in der südamerikanischen WM-Qualifikation und hat weiter 9 Zähler Vorsprung auf Platz 5, der kein Direktticket mehr bringt.

Rote Karten und Offside-Tor

Für die grössten Aufreger in Buenos Aires sorgten die Platzverweise gegen Gonzalo Higuain (Arg) und Cristian Zapato nach einer Rangelei (27.) sowie ein aberkanntes Tor von Gaucho-Stürmer Sergio Agüero. Lionel Messi stand beim Treffer angeblich im Abseits.

Messi, der aufgrund seiner Oberschenkelverletzung das Geschehen zunächst von der Bank aus verfolgt hatte, wurde in der 57. Minute eingewechselt. Der Stürmer des FC Barcelona blieb anschliessend unter seinem Rendement.

Chile neu auf Platz 4

Chile setzte sich gegen Schlusslicht Paraguay mit 2:1 durch und stiess damit anstelle von Venezuela (1:1 gegen Bolivien) auf den 4. Platz vor.

Legende: Video Aberkanntes Tor von Agüero (unkommentiert) abspielen. Laufzeit 0:26 Minuten.
Vom 08.06.2013.

2 Kommentare

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  • Kommentar von Fabio Del Bianco, Spiez
    Für mich, (wenn auch knapp) KEIN Offside. Es ist gleiche Höhe. Passiv ist es jedoch nicht, weil der (OFFIZIELL abseits stehende) Mitspieler ins Spielgeschehen eingreift und so den Torhüter irritiert; meiner Meinung nach! Abgesehen davon, scheint Kolumbien jedoch auf dem Weg nach Brasilien zu sein. Dies wäre die erste Qualifikation seit 1998 (sog. "Carlos Valderama-Ära" 1990-1998). Dafür wird es nichts für Paraguay diesmal. Hoffentlich schafft es wieder einmal Peru (wird jedoch eng.)
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    1. Antwort von Juha Stump, Zürich
      Für mich war es ganz knapp ein Offside, weil der zweite Mitspieler durch sein aktives Eingreifen den Torhüter irritiert hat, wie Sie es richtig schreiben. Andererseits hätte man dieses Tor auch geben können, es war wirklich haarscharf. Trotzdem können sich die Argentinier schon jetzt auf die WM vorbereiten, sie sind praktisch durch. Dagegen sieht es für Uruguay nicht mehr allzu gut aus. Es wird wohl nichts mit einem zweiten "Maracanazo", von dem viele Urus im YouTube träumen.
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