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WM-Qualifikation England unter Druck

In 5 der 9 europäischen WM-Quali-Gruppen steht der Sieger bereits fest. Weitere 4 Teams können ihr Brasilien-Ticket am Dienstagabend lösen. Eine heikle Aufgabe zu lösen haben die Engländer, die Polen schlagen müssen.

Wayne Rooney und Co. müssen Polen zuhause schlagen.
Legende: Ein Remis dürfte nicht reichen Wayne Rooney und Co. müssen Polen zuhause schlagen. Keystone

Das Team von Roy Hodgson ist in der Gruppe H im Heimspiel gegen Polen auf einen Sieg angewiesen, will es die Barrage auf jeden Fall vermeiden. Beim Hinspiel waren die «Three Lions» nicht über ein 1:1 hinausgekommen. Die Ukraine lauert nur einen Zähler hinter England und reist nach San Marino.

Erinnerungen an 1973

Bei den Engländern weckt das Duell gegen Polen dunkle Erinnerungen: Am 17. Oktober 1973 hatten die Polen im Wembley ein 1:1 geholt und sich dadurch, anders als England, für die WM 1974 qualifiziert.

Gute Ausgangslage für Russland und Spanien

Russland benötigt in der Gruppe F gegen Aserbaidschan nur ein Remis, um sich Platz 1 vor Portugal zu sichern. In der Gruppe I hat Welt- und Europameister Spanien im Fernduell mit Frankreich die Trümpfe in der Hand. Die Iberer liegen bei besserem Torverhältnis 3 Zähler vor den «Bleus».

In der Gruppe H liefern sich Bosnien-Herzegowina und das punktgleiche Griechenland ein Fernduell um das WM-Ticket.

Legende: Video Die Tore beim 1:1 zwischen England und Polen 1973 abspielen. Laufzeit 0:46 Minuten.
Vom 14.10.2013.

Kampf um Barrage-Plätze

Die 8 besten Gruppen-Zweiten bestreiten im November eine Playoff-Runde mit Hin- und Rückspielen, der schlechteste Zweit-Platzierte scheidet aus. Zur Berechnung dieser Klassierung werden in den 6er-Gruppen die Resultate gegen den Letzten nicht berücksichtigt. Einer der Zweit-Platzierten aus den Gruppen A, B, D oder E wird durch das Raster fallen.

4 Kommentare

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  • Kommentar von Fabio Del Bianco, Spiez
    FRA hat noch eine Chance (Topf 1 Barrage), außer dem (meiner Meinung nach verständlichen) Protest.Gewinnen die FRA gegen FIN und SWE verliert gegen DEU, kommt laut (FIFA.com) FRA auf 870 Pkt. und SWE auf 850 Pkt. Sie würden die SWE in der FIFA-Weltrangliste überholen (aktuelle kommt am 17. Okt. raus.). POR Platz* 7, KRO *11, GRE*12 oder (BOS*19) SWE *22, FRA*25, UKR*26 (alle anderen weit darüber). Außer ENG *17 fällt in die Barrage; dann würde alles nichts nützen, außer eben dieser Protest.
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  • Kommentar von Fabio Del Bianco, Spiez
    England schafft es weil sie die Polen schlagen. Spanien sowieso, und Bosnien-Herzegowina hätte es verdient und wird es auch schaffen (Die Griechen sind nicht die Hälfte wert im Vergleich zu den Bosnier). Die Russen könnten über ihre eigene "Nonchalance" stolpern (würde mich nicht wundern). Es wäre besser wenn die Russen Gruppensieger werden würden. Denn Portugal schafft die Barrage eher als die Sputniks.
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    1. Antwort von Rolf M., Uckange
      So so, Portugal schafft die Barrage eher als die Sputniks. Ist vielleicht ein bisschen voreilig, denn der Gegner in der Barrage ist ja noch gar nicht bekannt ! Mag sein, dass die Portugiesen den Russen etwas voraus sind - treffen sie in der Barrage jedoch z.B. auf Frankreich, wird die Sache trotzdem spannend...
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    2. Antwort von Juha Stump, Zürich
      Da in der Barrage die vier weiter vorn Platzierten in der FIFA-Weltrangliste gesetzt sind und damit einander nicht direkt zugelost werden, treffen Portugal und Frankreich nicht aufeinander, falls sie jetzt Zweite werden. Fabio hat damit, was die Russen betrifft, insofern Recht, als diese schon mehrmals in Barragen gescheitert sind - so auch vor vier Jahren gegen Slowenien -, während die Franzosen in Barragen mental schon immer stark waren, auch ohne das Handstor von Henry.
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