Frankreich verhindert das Déjà-vu

Der Vize-Europameister schlägt Bulgarien in der WM-Quali nach Rückstand mit 4:1 und verhindert eine Neuauflage des Debakels von 1993. Auch die Niederlande und Belgien feiern standesgemässe Siege.

Nach 6 Minuten stockte den Fans im Stade de France der Atem. Bulgariens Michail Aleksandrov hatte die Gäste soeben vom Elfmeterpunkt in Führung geschossen. Erinnerungen wurden wach: 1993 verpassten «Les Bleus» nach einer traumatischen Niederlage gegen die Bulgaren die WM-Endrunde in den USA.

Selbstvertrauen vor dem Spitzenspiel

Doch diesmal sollte es anders kommen. Doppeltorschütze Kevin Gameiro, Dimitri Payet und Antoine Griezmann schossen die Vize-Europameister trotz Fehlstart noch zum standesgemässen 4:1-Sieg.

Mit demselben Resultat gewannen die Niederlande ihr Duell gegen Weissrussland. Spartak-Moskau-Stürmer Quincy Promes zeichnete sich beim 4:1-Heimsieg mit zwei erzielten Treffern aus. Am Montag kommt es zwischen «Oranje» und Frankreich zum Spitzenspiel der Gruppe A.

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Romelu Lukaku mimt den Chancentod

0:49 min, vom 7.10.2016

Heimstärke in der Gruppe H

Die Gästeteams hatten in der Gruppe H nicht den Hauch einer Chance. Weder Bosnien-Herzegowina beim 0:4 in Belgien, noch Zypern beim 0:2 in Griechenland, noch Gibraltar beim 0:4 in Estland erzielten einen Treffer.

Belgiens Sieg hätte gar noch höher ausfallen müssen: Romelu Lukaku schaffte es aber in der 66. Minute nicht, den Ball im leeren Tor unterzubringen.

Dank den Vollerfolgen führen Belgien und Griechenland die Gruppe mit 6 Punkten aus 2 Spielen unangefochten an. In 3 Tagen versuchen die Belgier auswärts gegen Gibraltar die Gruppenführung zu verteidigen, Griechenland tritt in Estland an.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 07.10.2016, 20:00 Uhr