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WM-Qualifikation Härteste Schweizer Konkurrenten patzen

In der Schweizer Gruppe E haben sich Albanien und Norwegen 1:1 getrennt. Damit haben es die Südosteuropäer verpasst, zumindest über Nacht die Schweiz zu überholen. Und auch Island nutzte die Chance nicht: Die Nordländer unterlagen zuhause Slowenien überraschend mit 2:4.

Die Resultate der Spiele vom Freitagabend hätten für die erst am Samstag gegen Zypern im Einsatz stehenden Schweizer kaum besser ausfallen können.

Albanien mit Remis schlecht bedient

Albanien kam zuhause gegen Norwegen nicht über ein 1:1 hinaus. Den 1:0-Führungstreffer für die Südosteuropäer erzielte Valdet Rama mit einer feinen Einzelleistung kurz vor der Pause. Dieses Resultat hatte bis zur 86. Minute Bestand, ehe Tom Hogli per Kopf zum glücklichen Ausgleich für die Skandinavier traf.

Vorerst noch ohne Abrashi

Zuvor hatten die Albaner etliche Möglichkeiten ausgelassen, ihre Führung zu verdoppeln. Noch nicht im Aufgebot stand der im Thurgau geborene GC-Mittelfeldspieler Amir Abrashi. Der 23-Jährige hatte Anfang Juni bekanntgegeben, künftig für die Nationalmannschaft Albaniens zu spielen.

Trotz des verpassten Sieges schiebt sich Albanien an Island vorbei auf den Barrage-Platz 2.

Island patzt gegen Slowenien

Die Isländer erlitten nämlich eine empfindliche 2:4-Heimniederlage gegen das bisherige Schlusslicht Slowenien. 4 der 6 Treffer fielen dabei in der ersten halben Stunde. Andraz Kirm brachte den Aussenseiter in Führung (11.), bevor Teddy Bjarnsson (22.) und Alfreo Finnbogasson (26.) mit einem Doppelschalg die Partie für die Gastgeber zwischenzeitlich drehten. Doch Valter Birsa (31.) konnte für Slowenien postwendend ausgleichen. Nach einer Stunde gelang Bostjan Cesar gar der umjubelte Führungstreffer für das Team von Trainer Srecko Katanec und 5 Minuten vor Schluss war Rene Krhin mit dem 4:2 für die Entscheidung besorgt.

Bis anhin eine Runde für die Schweiz

Dank diesem Sieg können die Slowenen die rote Laterne zumindest bis Samstagabend an Zypern abtreten. Island seinerseits hat es wie Albanien verpasst, die Schweiz vorübergehend zu überholen. Damit kann das Team von Ottmar Hitzfeld mit einem Vollerfolg im Heimspiel gegen Zypern seinen Vorsprung auf das neu zweitplatzierte Albanien auf 4 Punkte ausbauen.

6 Kommentare

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  • Kommentar von Labinot, Berlin
    Juhna Stump, ich sehe es leider nicht so. Verstehen Sie es nicht falsch, natürlich sind nicht alle Schweizer gemeint, war ja auch zu "allgemein" von mir formuliert. Aber eben sehr viele, ich nenne Ihnen ein Beispiel: Amir Abrashi hat sich für Albanien entschieden, und somit gegen die Schweiz. "Albaner, ab in die Heimat" "Solche Leute sollte man sofort abschieben" "Soll er doch gleich dort bleiben, wo angeblich sein 'Herz' schlägt!" und.. und... Ein feindlicher Kommentar nach dem anderen.
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  • Kommentar von Labinot, Berlin
    Ich finde es sehr TRAURIG, dass die Schweizer so nationalistisch denken bzw. sind. Die Mannschaften, wie Albanien (weltrangliste 38.), Island usw. werden von euch Schweizern unterschätz. Bischen RESPEKT von euch wäre ja gar nicht so verkehrt. Und, vergisst nicht, die "NATI" besteht überwiegend aus EMIGRANTEN! Schöne grüße aus Berlin
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    1. Antwort von Juha Stump, Zürich
      Falsch, Labinot. Im Vergleich zu den meisten anderen Ländern sind die Schweizer eben gerade nicht nationalistisch, weil sie nüchtern genug sind, um ihre Grenzen zu sehen. Reisen Sie einmal durch ganz Europa und Sie werden noch sehr staunen! Doch, wir respektieren die Albaner, Isländer, Norweger und Slowenen als unsere härtesten Gegner, aber ein Land wie die Schweiz, die schon an WM teilnahm, als z.B. Island und Slowenien noch nicht unabhängig waren, gehört ganz einfach an eine WM.
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  • Kommentar von Fabio Del Bianco, Spiez
    Perfekte Resultate für die Schweizer Nati. Besser geht es wirklich nimmer. Die Gruppe ist so ausgeglichen, dass ich vermute das dieser Gruppenzweite der schlechteste aller Gruppenzweiten wird; und somit DIREKT ausscheidet. Deshalb ist es zwingend notwendig für die Schweiz hier den ersten Platz zu holen. Hopp Schwiiz!
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