Marcel Koller spielt den Oberlehrer

Österreichs Nationalcoach Marcel Koller hat Kritik an seiner Stammformation zurückgewiesen. An der Medienkonferenz vor dem WM-Qualifikationsspiel gegen Wales wirkte er aber etwas angespannt.

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Marcel Koller vor der WM-Quali

1:07 min, vom 5.10.2016

Leipzigs österreichischer Coach Ralph Hasenhüttl hatte Marcel Koller vorgeworfen, im Angriff keinen «Plan B» zu haben. «Meine Offensivkraft nur auf Marc Janko zu verteilen, das würde ich als Trainer nicht machen», so Hasenhüttl, der mit Marcel Sabitzer einen formstarken österreichischen Stürmer im Kader hat.

Koller wies die Kritik zurück. «Ein bisserl Demut tut allen gut», meinte der Schweizer, und ergänzte: «Es ist etwas schwierig, das zu beurteilen, wenn man nicht dabei war.»

Einen Journalisten, der die Frage stellte, ob David Alaba gegen Wales-Star Gareth Bale eine neue Position einnehmen werde, fragte Koller erst: «Wie lange verfolgen Sie schon das Nationalteam?», ehe er komplett in eine Lehrer-Rolle verfiel.

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