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WM-Qualifikation Nächstes Kapitel im Fussball-Märchen von Island

Island qualifiziert sich als Gruppenerster zum ersten Mal überhaupt für eine WM. Auch Serbien löste das Ticket nach Russland.

  • Island qualifiziert sich nach der EM 2016 auch für die WM 2018.
  • Serbien erfüllt seine Pflicht in Georgien und darf nach Russland fahren.
  • Irland und Kroatien werden Gruppenzweite und stehen in der Barrage.

Gruppe I: Island-Märchen geht weiter

Zuhause gegen Kosovo macht Island die WM-Qualifikation perfekt. Dank dem 2:0-Sieg stehen die Isländer mit 22 Punkten an der Spitze der Gruppe I. Gylfi Sigurdsson und Johann Berg Gudmundsson sorgten für die Tore. Island fährt zum ersten Mal in seiner Geschichte an eine WM.

Islands Nationalteam macht den Huh-Jubel.
Legende: Eine Erfolgsstory Islands Nationalteam. Keystone

Platz 2 in der Gruppe machten die Ukraine und Kroatien im Direktduell unter sich aus. Die Kroaten behielten dabei dank einem Doppelpack von Andrej Kramaric die Oberhand. Dank dem 2:0-Sieg hat Kroatien nun 20 Punkte auf dem Konto und steht in der Barrage.

Gruppe D: Serbien behält die Nerven

Serbien brauchte einen Sieg gegen Georgien, um die Spitzenposition sicher zu verteidigen. Aleksandar Prijovic erlöste das Heimteam in der 74. Minute. Nach 2010 qualifiziert sich Serbien zum zweiten Mal für eine WM.

Wales und Irland kämpften im britischen Duell um den zweiten Platz. James McClean brachte die Heimfans mit seinem Treffer in der 57. Minute zum Schweigen. Auch die Iren sichern sich mit dem zweiten Platz die Teilnahme an den Playoffs.

Marcel Koller hatte in seinem letzten Spiel mit Österreich einen versöhnlichen Abschluss. Gegen Moldawien reichte ein Tor von Louis Schaub zum Sieg.

Gruppe G: Italien und Spanien ohne Glanz

Vor dem letzten Spieltag war in der Gruppe G alles klar. Die direkt qualifizierten Spanier feierten in Israel einen minimalen 1:0-Sieg. Auch Italien gewann in Albanien nur mit 1:0. Die Italiener werden die Barrage bestreiten müssen.

WM 2018: Alle Teilnehmer im Überblick

Europa
Russland (Gastgeber)
Belgien

DeutschlandEngland

SpanienPolen

IslandSerbien

PortugalFrankreich

SCHWEIZ
Kroatien

SchwedenDänemark
AsienIranJapan

SüdkoreaSaudi-Arabien

Australien

SüdamerikaBrasilienUruguay

ArgentinienKolumbien
Peru
Nord-/MittelamerikaMexikoCosta Rica

Panama
AfrikaNigeriaÄgypten

SenegalMarokko

Tunesien

Sendebezug: SRF zwei, sportaktuell, 09.10.2017, 22:40 Uhr

6 Kommentare

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  • Kommentar von Christian Szabo (C. Szabo)
    Die Mannschaft Islands zeigt jeweils riesigen kollektiven Kampfeswillen. Fehlende technische Raffinesse wird durch Zusammenspiel und Einfallsreichtum wett gemacht. Ausserdem haben sie Spass am Spiel und geben für den Sieg sehr viel. Ein grosses Vorbild, auch die Fans.
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  • Kommentar von beat zehnder (beat zehnder)
    Zum Glück sind die Türken nicht dabei! Wann werden sie endlich den unsäglichen nationalisten Terim los? Seit der beschämenden Barrage gegen die Schweiz hat er gar nichts erreicht. Ist sehrwahrscheinlich gut Freund mit Erdogan.
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    1. Antwort von Aytac Dogan (1923)
      Einfach mal pauschal so ne Aussage raushauen, hauptsache das Wort Türk(en) steht mit was Negativem in Verbindung. Wenn Terim naehmlich wirklich Ihr Problem gewesen waehre, dann wüssten sie spaetestens bevor sie gepostet haetten, dass er gar nicht mehr die Nationalmannschaft der Türken coached. Dann noch was politisches raushauen und schon ist das Bild der Türken perfekt nicht wahr Herr Zehnder?
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    2. Antwort von beat zehnder (beat zehnder)
      @Dogan. Das begrüsse ich sehr. Zu Beginn der Quali hatte ich ihn aber noch an der Seitenlinie gesehen. Bei besagter Barrage gegen die Schweizer,fand ich sein Verhalten sehr unsportlich,eigentlich unter aller Sau.Als Trainer so viel Öl ins Feuer zu giessen ist unverantwortlich.Und ja,bei dieser Barrage,hat mein Bild von der Türkei massiv gelitten. Auch was sich in den letzten Jahren dort politisch abspielt,ist doch zumindest fragwürdig. Ich wollte sie aber nicht persönlich beleidigen.
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    3. Antwort von Aytac Dogan (1923)
      Die Barrage gegen die CH liegt jetzt wieviele Jahre zurück? Das Problem ist doch was anderes, man spührt es förmlich wie man jeden Ausrutscher der Türken/Türkei geniesst, beim Sport, in der Wirtschaft und im Alltag... aber back to topic. Ja der ach so grausame Terim ist weg, auch ohne ihn habens die Türken nicht geschafft obwohl nun ein Auslaender der Coach der Türken ist (Mircea Lucescu) aber eben das interessiert niemanden, Hauptsache die Türken sind nicht dabeirichtig Herr Zehnder?
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  • Kommentar von Daniele Röthenmund (Daniele Röthenmund)
    Toll das die wieder dabei sind! Bravo!!!!
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