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WM-Qualifikation Spezielle Aufgabe für Deutschland in Kasachstan

Nach einer fünfmonatigen Pause geht es am Freitagabend in der Qualifikation für die WM 2014 in Brasilien weiter. Dabei steht Deutschland vor der unangenehmen Aufgabe, 4300 km weit weg und um Mitternacht Ortszeit ein kasachisches Abwehrbollwerk zu knacken.

Im Oktober 2010 löste Deutschland im Rahmen der EURO-Quali die Aufgabe in Kasachstan souverän.
Legende: Wie hoch wird der Sieg? Im Oktober 2010 löste Deutschland im Rahmen der EURO-Quali die Aufgabe in Kasachstan souverän. EQ Images

Es ist kein Gastspiel wie jedes andere: Wenn Deutschland am Freitag in der Gruppe C auswärts auf Kasachstan trifft, werden die Bedingungen speziell sein. Gespielt wird in der Hauptstadt Astana unter geschlossenem Dach, auf Kunstrasen und Anpfiff ist um Mitternacht Lokalzeit (19.00 Uhr MEZ).

Bettruhe um 4 Uhr morgens

Trotz 5 Stunden Zeitverschiebung und ungewöhnlicher Anspielzeit reiste die DFB-Elf erst am Donnerstag an. Der Rhythmus von Westeuropa wird beibehalten, wie Trainer Joachim Löw erklärt: «Wir trainieren um 23.00 Uhr, um 04.00 Uhr ist Bettruhe und am Freitag um 12.00 Uhr gibt es Frühstück.»

Auf die Deutschen, bei denen die Verteidiger Matts Hummels und Holger Badstuber fehlen, wartet ein Abwehrbollwerk. Dieses wusste der 3-fache Weltmeister aber schon im Oktober 2010 im Rahmen der EURO-Quali zu knacken. Damals resultierte in Astana ein 3:0-Erfolg.

England bei San Marino

Ebenfalls haushoher Favorit ist in der Gruppe H England beim Gastspiel in San Marino. In der Gruppe I haben Spanien und Frankreich jeweils ein Heimspiel, ehe es am Dienstag in Paris zum Direktduell kommt.

1 Kommentar

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  • Kommentar von Fabio Del Bianco, Spiez
    Auch wenn es spezielle Bedingungen sind; Deutschland gewinnt mit 2-0 in Kasachstan und beim Rückspiel am Dienstag(?) wird das Resultat noch höher ausfallen. Deutschland geht problemlos zur WM nach Brasilien. Dahinter wird`s "lustig". Drei Teams streiten sich um den zweiten Platz. Schweden ist zwar in der Pole-Position, doch glaube ich an Österreich, weil sie insgesamt die qualitativ besseren Spieler haben, und es, meiner Meinung nach, verdienen würden.
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