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WM-Qualifikation Sutter: «Der Gegner, den ich am wenigsten gewollt hätte»

Der SRF-Experte analysiert den Schweizer WM-Barrage Gegner Nordirland und erklärt, weshalb die Zweikämpfe das Duell entscheiden werden.

In den beiden Spielen gegen Nordirland Mitte November wird sich für die Schweizer Nationalmannschaft entscheiden, ob sie an der WM in Russland 2018 dabei sein darf. SRF-Experte Alain Sutter hat den Gegner unter die Lupe genommen und erklärt...

... weshalb Nordirland für ihn das Gegenteil eines Wunschloses ist:

  • Sutter: «Nordirland ist der Gegner, den ich am wenigsten gewollt hätte. Das ist eine enorm zweikampfstarke Mannschaft, die der Schweiz in der Offensive keinen Platz lassen wird. Mit diesem Spielstil wurde die Nati schon lange nicht mehr konfrontiert. Und: Gegen Portugal hat die Schweiz praktisch alle Zweikämpfe verloren.»
Legende: Video Alain Sutter über Nordirlands Zweikampfstärke abspielen. Laufzeit 0:51 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 18.10.2017.

... wie die Schweiz gegen Nordirland trotzdem zum Erfolg kommen kann:

  • Sutter: «Über die spielerischen Momente. Es ist ganz klar, dass die Schweiz spielerisch über deutlich mehr Qualität verfügt als Nordirland. Nur: Ohne den nötigen Biss in den Zweikämpfen wird die spielerische Qualität alleine nicht reichen.»

... weshalb es ein Vorteil für die Schweiz ist, auswärts beginnen zu können:

  • Sutter: «In Belfast wird ziemlich viel los sein, ein Hexenkessel. Aber Nordirland wird sich nicht auf sein defensives Standardspiel berufen können; sie brauchen ein möglichst positives Resultat im Hinspiel. Das könnte der Schweiz entgegen kommen. Aber: Schafft Nordirland im Heimspiel ein gutes Resultat, dann werden sie in Basel einen kaum zu knackenden Abwehrriegel aufbauen.»
Legende: Video Sutter: «Es ist ein Vorteil, auswärts zu beginnen» abspielen. Laufzeit 0:44 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 18.10.2017.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 17.10.2017, 20:10 Uhr

17 Kommentare

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  • Kommentar von Josef Graf (Josef Graf)
    Keine Angst! Vor allem mit Lichtsteiner, Behrami, Xhaka, Seferovic hat die Schweiz Spieler, die keinen Zweikampf zu fürchten brauchen, und (auch) die meisten übrigen Spieler haben grosse Erfahrung in europäischen Topligen. Und so einzigartig ist der Kampfgeist der Nordiren nun auch wieder nicht. Ich jedenfalls bin guten Mutes und freue mich auf die beiden Barragespiele. Diese Spiele sind auch viel interessanter als irgendwelche nichtssagende Testspiele. Fussballherz, was willst Du mehr?
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    1. Antwort von John Johnson (Kelten)
      @Graf. Team-Kampfgeist kommt vor Zweikampf. Einzig wegen dem aussergewöhnlichen Team-Kampfgeist sind die spielerisch eher limitierten Nordiren überhaupt in der Barrage. Beim Kampfgeist sind Behrami und Lichtsteiner leider die einzigen zwei Schweizer Spieler, welche auf gleicher Augenhöhe liegen, wie die Spieler von Nordirland. Deshalb wird es interessant sein, ob das "spielerische" Team oder dasjenige mit dem aussergewöhnlichen Team-Kampfgeist zum Erfolg führen wird.
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    2. Antwort von Mike Schiwago (Mike Schiwago)
      Danke für den überaus positiven Kommentar. Endlich mal jemand, der nicht nur meckert!
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  • Kommentar von tom tudo (tudo)
    herr alain sutter mag ein guter fussballer gewesen sein- damals als er die haare noch lang trug. aber über seine analyse muss ich nur den kopf schütteln. schweden und irland spielen noch den viel stärkeren körperbetonten fussball. zudem sind sie um einiges besser organisiert als die nordiren. Basta!: nordirland ist kein grosser aber auf kein kleiner im fussball. daher kann oder muss die schweiz diese barrage gewinnen.
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  • Kommentar von Urs Sahli (sahliu)
    Herr Adrian Flückiger: Wie recht Sie haben. Endlich jemand der Klartext redet. Kann Ihre Aussage voll unterstützen.
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