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WM-Qualifikation Zum Abschluss das Tüpfelchen auf das i setzen

Am Dienstag steht das letzte WM-Qualifikationsspiel für die Schweiz an (ab 19:30 Uhr auf SRF zwei und im Livestream). Auch wenn die Nati den Brasilien-Trip schon gebucht hat, so ist die Partie in Bern gegen Slowenien nicht ohne Bedeutung.

Legende: Video Schweiz - Slowenien: Es geht noch um einiges abspielen. Laufzeit 1:29 Minuten.
Aus Tagesschau vom 14.10.2013.

Über allem steht die Aussicht auf Los-Topf 1. Mit einem Sieg winkt die Chance, dass die Schweiz bei der WM-Gruppen-Auslosung am 6. Dezember als Gruppenkopf gesetzt ist. Dies dürfte für das Team von Ottmar Hitzfeld Motivation genug sein, gegen Slowenien den 7. Sieg im 10. Quali-Spiel anzustreben.

«Wenn du für eine WM im Topf 1 gesetzt bist, hast du die Anerkennung der ganzen Welt auf sicher», ist Blerim Dzemaili überzeugt.

Kuhn-Rekord egalisieren

Zudem können die Schweizer den Nati-Rekord von 14 Partien ohne Niederlage egalisieren. Aufgestellt hatten diesen die Mannen von Köbi Kuhn in den Jahren 2004 und 2005.

«Wir wollen eine optimale Leistung abrufen und die Qualifikation ungeschlagen beenden», fordert denn auch Hitzfeld, der sein Team im Vergleich zum Albanien-Spiel auf mehreren Positionen umstellen wird.

Slowenen wollen in die Barrage

Slowenien dürfte dem Gruppensieger in Bern aber Paroli bieten. Das Team von Coach Srecko Katanec ist wiedererstarkt, hat zuletzt 4 Partien gewonnen und am Freitag beim 3:0 gegen Norwegen ein grosses Ausrufezeichen gesetzt. Die Nummer 29 der FIFA-Weltrangliste liebäugelt noch mit Rang 2, welcher zur Barrage-Teilnahme berechtigen würde. Dazu müssen die Slowenen in Bern aber unbedingt gewinnen.

«Auf uns wartet ein extrem schwieriges Spiel», blickt Katanec voraus. «Die Schweiz ist ein Top-Team und der Mannschaft gebührt grosser Respekt. Aber wir werden ohne Furcht aufspielen, denn Rang 2 ist noch immer unser Ziel», so der ehemalige Stuttgart- und Sampdoria-Legionär.

Nur eine Schweizer Niederlage in 6 Duellen

Die Schweiz ist aber klarer Favorit. Von bisher 6 Duellen mit den Mitteleuropäern verloren die Eidgenossen nur ein einziges. 4 Mal ging das Team mit dem weissen Kreuz auf der Brust als Sieger vom Feld.

Mögliche Aufstellung der Schweiz:

Sommer; Lang, Senderos/Schär, Djourou, Ziegler/Rodriguez; Dzemaili, Inler; Mehmedi, Xhaka, Barnetta; Seferovic.

Legende: Video Interview mit Ottmar Hitzfeld abspielen. Laufzeit 1:15 Minuten.
Vom 14.10.2013.

TV-Hinweis

TV-Hinweis

Das WM-Quali-Spiel zwischen der Schweiz und Slowenien können Sie am Dienstagabend ab 19:30 Uhr auf SRF zwei und im Livestream mitverfolgen. Auch auf Radio SRF 3 gibt es eine Live-Übertragung.

13 Kommentare

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  • Kommentar von Mischa Fussball Liebhaber, Sursee
    Othmar zeige Mut zum offensiv Fussball, Inler und Berahmi defensives Mittelfeld und Dzemaili als 10. So bekommen die Stürmer wer auch spielt brauchbare Bälle, und Dzemaili ist auch einer der denn Abschluss machen kann. Wir haben ja nichts mehr zu verlieren, aber eine neue Kenntnis dazu gewonnen. Hopp Schwyz
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  • Kommentar von Björn Christen, Bern
    Hoffentlich liefern die Jungs kein Larafari und geben nochmal Vollgas. Und nichts gegen die Slowenen, aber ich will Island in der Barrage (und an der WM) sehen. Was die Nati angeht: Das Team ist bis auf den Sturm wirklich sehr gut besetzt. Es ist schade, dass momentan weit und breit kein Stürmer vom Format eines Chapuisat oder Alex Frei in Sicht ist. Vorallem die wiederholte Nomination eines Derdiyok, der auf Club-Level komplett abgestürzt ist, ist ein schlechter Witz.
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    1. Antwort von Tobias Senn, Zürich
      Ich gehe mit Ihnen einig, dass Alex Frei ein klasse Stürmer war. Aber bei Chapuisat bin ich mir nicht sicher, ob er in der gleichen Liga spielte wie Frei. Kein Zweifel, Chapi war ein toller Fussballspieler, aber ein wirklicher Goalgetter war er nicht. Das zeigt nur schon seine Torausbeute in der Nationalmannschaft.
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    2. Antwort von YB forever, Wankdorf
      @T.Senn: Und ob Stéphane Chapuisat ein Goalgetter war! Schauen Sie sich mal seine Ausbeute in der Bundesliga und danach in der damaligen Nationalliga A an? Hoffentlich sind Sie jetzt sicher, dass er mindestens in die gleiche Kategorie gehört wie Alex Frei. Chappi musste man nicht jeden Ball auf den Fuss servieren. Der konnte mal einen oder zwei Gegner umdrippeln und dann treffsicher einlochen. Alex Frei hatte andere Fähigkeiten. Irgendwie sind das zwei grundverschiedene Spielertypen.
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    3. Antwort von Mismacher Fussballversteher, Oberkirch
      Chapuisat glaube ich war der beste Schweizer Stürmer, nur musste er in der Nati auf die guten zuspiele verzichten. Wer aber sieht was er international gemacht hat, kommt nicht auf solche Meinungen. Beim Fussball braucht es nun mal 11 Spieler, vielleicht bei Messi 10. Selber wohl nie Fussball gespielt, sonst würde man keine solche Meinung vertreten.
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    4. Antwort von YB forever, Wankdorf
      @T. Senn: Zur Veranschaulichung, dass beide - sowohl Alex Frei als auch Stéphane Chappuisat in der "gleichen" Klasse anzusiedeln sind: Tore/Spiel: Nationalliga A: A.F.: 0,51 ; S.C.: 0,48 - Bundesliga: A.F.: 0,46 ; S.C.: 0,48. Die Unteschiede sind marginal. Die beiden haben in unteschiedlichen Zeiten und Systemen gespielt. Deshalb hinkt auch dieser Vergleich. Es waren beide absolute Top-Spieler und Goalgetter. Punkt.
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  • Kommentar von jean passant, thun
    @Bösch&Hug. Xhaka fehlt es (noch) an Reife für diese Aufgabe. Es gibt aber noch andere Schwachpunkte. Derdiok, Mehmedi, Gavranovic und Seferovic, sind international nicht wirklich tauglich. Die Innenverteidiger spielten bisher fast nie in konstanter Besetzung, Rodriguez ist für einen Aussenback zu langsam und brauchbare Flanken sieht man bei diesem Team sehr selten. Quali ist schön, aber überschätzen sie das Team nicht.
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    1. Antwort von YB forever, Wankdorf
      Von "Schwachpunkten" zu schreiben, scheint mir zu hart. Die Jungen bringen ihr Potenzial einfach zu selten auf den Platz. Ein konstant hohes Leistungsniveau ist (noch) nicht zu erkennen. Xhaka und auch Schär werden zudem allgemein überschätzt, was für sie längerfristig zur Belastung werden könnte. Derdiok, Mehmedi, Gavranovic, Seferovic sind nicht in Form. Der, welcher aus dieser Konstellation das Bestmögliche herausholen kann, heisst Ottmar Hitzfeld. Ansonsten teile ich Ihre Meinung.
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