Zürichs Probleme mit dem Afrika-Cup

Mit Amine Chermiti, Yassine Chikhaoui und Franck Etoundi stehen gleich drei Schlüsselspieler des FC Zürichs am Afrika-Cup im Einsatz. Keine leichte Situation für Trainer Urs Meier.

Amine Chermiti, Yassine Chikhaoui und Franck Etoundi jubeln in unterschiedlichen Posen.

Bildlegende: Zürichs offensives Gewissen Amine Chermiti, Yassine Chikhaoui und Franck Etoundi weilen momentan in Äquatorialguinea. SRF (Keystone/EQ Images)

18 von 33 Toren haben Amine Chermiti, Yassine Chikhaoui und Franck Etoundi in der Vorrunde für den FCZ erzielt. Die 3 Offensivkräfte waren damit massgeblich für Zwischenrang 2 in der Super League verantwortlich.

Während die Mannschaft von Urs Meier sich momentan in der Türkei im Trainingslager auf die 2. Saisonhälfte vorbereitet, stehen Chermiti und Chikhaoui für Tunesien sowie Etoundi für Kamerun in Äquatorialguinea am Afrika-Cup im Einsatz.

Nachteil und Ehre

«Wir legen momentan die Grundlage für das ganze Jahr», gibt Meier zu bedenken, «es wird an jedem Detail geschliffen.» Ein Trainingslager sei auch immer wichtig für die Gruppendynamik und Teambildung. «Die Mannschaft ist wieder einen Schritt weiter», sagt Meier, «die drei müssen danach wieder neu integriert und informiert werden.»

Die Abwesenheit der Torjäger ist ein Nachteil für die Zürcher. Es sei aber auch eine Ehre, drei Spieler am Afrika-Cup zu stellen, betont der Trainer.

Chance für andere?

Am 8. Februar endet der Afrika-Cup, bereits am 7. startet der FCZ in St. Gallen in die Rückrunde. An einen nahtlosen Übergang ist also nicht zu denken. Die Spieler sind ausgelaugt und müssen sich erst wieder ins Team einfügen.

«Andere werden die Verantwortung übernehmen müssen», sagt Meier. Das bietet eine Chance für Ergänzungsspieler - sowohl in den Testspielen in der Türkei, als auch in den ersten Meisterschaftsrunden 2015.

Sendebezug: Radio SRF 1, Abendbulletin, 20.1.2015, 18:45 Uhr