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Jackson und Camacho-Quinn bestechend, Duplantis weniger
Aus Sport-Clip vom 02.09.2022.
abspielen. Laufzeit 1 Minute 41 Sekunden.
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Diamond League in Brüssel Duplantis nach 20 Siegen erstmals geschlagen – Lobalu stark

Die Highlights

  • Stabhochsprung Männer

Damit hätten nicht viele gerechnet: Armand Duplantis kassierte die erste Niederlage im Stabhochsprung seit über einem Jahr – nach 20 Siegen in Serie. Der schwedische Dominator zeigte sich für einmal nicht bestechend und riss bei 5,91 Metern dreimal. Weil Ernest John Obiena diese Höhe im dritten Versuch schaffte, krönte sich der philippinische WM-Dritte zum überraschenden Sieger. Duplantis hatte erst im Juli den Weltrekord auf 6,21 Meter geschraubt.

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Duplantis hat bei Obiena-Sieg das Nachsehen
Aus Sport-Clip vom 02.09.2022.
abspielen. Laufzeit 1 Minute 32 Sekunden.
  • 5000 m Männer

Unglaublich: 9 der ersten 10 Läufer über die 5000 Meter sorgten für eine persönliche Bestzeit. Die Protagonisten lieferten sich ein ultraschnelles Rennen – und mittendrin spielte auch die Schweiz eine kleine Rolle. Der in der Ostschweiz wohnhafte Südsudanese Dominic Lobalu pulverisierte seine bisherige Bestmarke um nicht weniger als 40 Sekunden und kam in 12:52,15 Minuten auf Rang 4 ins Ziel. Den Sieg holte sich Jacob Krop (KEN) in Jahresweltbestleistung (12:45,71). Der Tageszweite Grant Fisher lief amerikanischen Kontinentalrekord (12:46,96).

  • Speerwurf Frauen

Amerikanischer Rekord, Jahresweltbestleistung, Meeting-Rekord und persönliche Bestleistung: Die Amerikanerin Kara Winger liess ihren Speer in Brüssel so richtig weit fliegen. 68,11 Meter weit, um genau zu sein – was ihr nicht nur den Sieg einbrachte, sondern auch eines der Highlights des Abends markierte. Haruka Kitaguchi (63,45) und Adriana Vilagos (63,00) waren chancenlos.

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Winger mit Riesen-Wurf auf 68,11 Meter
Aus Sport-Clip vom 02.09.2022.
abspielen. Laufzeit 1 Minute.

    Auf der Bahn

  • 400 m Hürden Männer
  • 10. Start in dieser Saison, 10. Sieg: Alison dos Santos ist nicht zu stoppen. Der Brasilianer, seines Zeichens bereits Weltmeister im Juli in Eugene, feierte über die mit Hürden gespickte Bahnrunde in gewohnt elegantem Stil den Sieg in 47,54 Sekunden. Der Amerikaner Khallifah Rosser konnte zwar bis zur Schlussgerade mitgehen, musste dann aber abreissen lassen. Er landete in 47,88 Sekunden auf Rang 2. Dritter wurde der Franzose Wilfried Happio (48,61).

  • 100 m Frauen

Shericka Jackson und Shelly-Ann Fraser-Pryce lieferten sich ein schnelles Rennen. Mit dem Minimalvorsprung von einer Hundertstelsekunde behielt Jackson im jamaikanischen Duell die Oberhand – sie gewann in starken 10,73 Sekunden. Nach der Niederlage gegen Fraser-Pryce an der WM gelang somit die Revanche. Dritte wurde Marie-Josée Ta Lou (CIV) in 10,78 Sekunden.

  • 3000 m Steeple Frauen

Sie wolle den Weltrekord angreifen, hatte Werkuha Getachew vor dem Rennen verlauten lassen. Die Äthioperin schien aber mit den eigentlich guten Bedingungen in Brüssel nicht zurechtzukommen. Getachew verpasste die 9-Minuten-Marke klar, wurde in 9:08,03 Minuten Dritte. Überraschungssiegerin Jackline Chepkoech (KEN) ist erst 18-jährig – sie unterbot in 9:02,43 Minuten ihre bisherige persönliche Bestleistung um gleich 7 Sekunden.

    Im Oval

  • Hochsprung Frauen

Auch bei den Hochspringerinnen durften die Fans in Brüssel eine spektakuläre Leistung erleben. Jaroslawa Mahutschich sorgte mit übersprungenen 2,05 Metern für den 10.-höchsten Sprung der Geschichte – was zugleich ukrainischer Rekord bedeutete. Bei der neuen Weltrekord-Höhe von 2,10 Metern scheiterte sie dann dreimal.

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Hoch, höher, Mahutschich: Ukrainerin fliegt über 2,05 Meter
Aus Sport-Clip vom 02.09.2022.
abspielen. Laufzeit 29 Sekunden.

SRF info, sportlive, 02.09.2022, 20 Uhr;

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2 Kommentare

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  • Kommentar von Marco Meier  (ma.meier)
    Danke! Jetzt wissen wir endlich auch, dass der Mondo Duplantis auch nur ein Mensch ist.
  • Kommentar von Erwin Sommer  (Papa Moll)
    Alles in allem wieder ein grossartiges Meeting mit vielen Höhepunkten und Weltklasseleistungen die die Zuschauer beklatschen konnten. Das macht natürlich Lust auf mehr darum freuen wir uns auf nächste Woche wo Zürich Gastgeber ist und wo wieder Athleten und Athletinnen aus der Schweiz dabei sind.