Zum Inhalt springen

Header

Video
Baumann und die Zahnpasta-Geschichte
Aus Sport-Clip vom 18.10.2019.
abspielen
Inhalt

Doping aus der Tube Vor 20 Jahren: Die Zahnpasta-Affäre von Olympiasieger Baumann

Er selbst habe nie gedopt, jemand müsse ihm das Mittel in seine Zahnpasta gespritzt haben. Nicht die einzige Ausrede aus der Doping-Welt.

Sie nannten ihn den «weissen Kenianer». Dieter Baumann ist einer der besten Langstreckenläufer der Geschichte, holte 3 EM-Medaillen und gewann 1992 in Barcelona die Goldmedaille über 5000 m.

Vor 20 Jahren dann der Schock: Der Deutsche wurde positiv auf Doping getestet. Im Blut vom damals 34-Jährigen fand man Nandrolon. «Ich hatte und habe nie Dopingmittel genommen», beteuerte Baumann jedoch immer und immer wieder.

Übeltäter Zahnpasta

Der Übeltäter war für Baumann dann schnell gefunden: Zahnpasta. Jemand soll dem Deutschen das Dopingmittel unbemerkt in seine Zahnpasta gespritzt haben.

Vom deutschen Verband wurde er nach dieser aussergewöhnlichen Erklärung freigesprochen. Der Internationale Leichtathletik-Verband glaubte dem Läufer hingegen nicht und sperrte ihn – trotz Zahnpasta – für 16 Monate.

Andere kuriose Doping-Ausreden sehen Sie in unserer Bildergalerie:

Sendebezug: Morgengespräch, Radio SRF 1, 18.10.2019, 6:20 Uhr.

3 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Remo Tschanz  (remotschanz)
    Landis war echt dreist... als Tour-Favorit bei eine Bergetappe eingebrochen und mehrere Minuten verloren. Dann am nächsten Tag eine Solo-Flucht über die Hälfte der Berg-Etappe mit einem Vorsprung gegen 10 Minuten (am Ende etwas weniger). Dank dieser 'Reaktion' gewinnt er die Tour. Als der Doping-Test positiv war, hat das eigentlich niemanden überrascht. Die Wirkung von Doping wurde selten so deutlich veranschaulicht.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Fäbsi Amon  (F.Am2003)
    Ganz deiner Mrinung Gebi schliesslich geeinnen sie viel Geld mit dem Betrügen und man könnte es mit einem Diebststahl vergleichen da denn sauberen Athleten das Siegergeld genommen wird
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Martin Gebauer  (Gebi)
    Therese Johaug und ihre mit Clostebol verseuchte Sonnencreme wären auch noch ein paar Zeilen Wert. Inzwischen darf die Doperin und Lügnerin leider wieder mittun und gewinnt alles. Es wundert mich schon, dass die sauberen Sportler/innen solch dreiste Betrüger/innen in ihren Reihen weiter dulden. Es wird Zeit, dass Doper/innen auch juristisch belangt werden und für ihre schmutzigen Betrügereien ins Gefängnis wandern.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen